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Studien


Wohlstand aus Sicht der Bürger

Quelle: Ipsos 

 Quelle: Ipsos

Im Gegensatz zu aggregierten Größen wie das Brutto-Inlandsprodukt, definiert der Nationale WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D) Wohlstand aus der Sicht der Bürger. Damit man sagen kann, dass ein Mensch in Wohlstand lebt, müssen eine Reihe an ökonomischen, individuellen, gesellschaftlichen und auch ökologischen Voraussetzungen erfüllt sein.

Im Frühjahr 2012 konzipierte Ipsos Observer gemeinsam mit Zukunftsforscher Prof. Dr. Opaschowski ein neues Wohlstandsbarometer als Basis für einen umfassenden Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), das seitdem kontinuierlich quartalsweise durchgeführt wird. Über bevölkerungsrepräsentative Vorbefragungen wurde eine Batterie von 30 Aussagen entwickelt, die das Thema Wohlstand aus Sicht der erwachsenen Wohnbevölkerung in Deutschland umfassend abdeckt. Diese 30 Aussagen wurden in wiederum bevölkerungsrepräsentativen Umfragen mittlerweile 34.000 Bundesbürgern ab 14 Jahren vorgelegt. Die Bürger selbst entscheiden, welche dieser Aussagen für sie erfüllt sein müssen, um in Wohlstand zu leben. Die Einstufung, ob diese Aussagen für sie in der Realität erfüllt sind, erfolgt anhand einer 10er-Skala, die von 1 = „trifft für mich überhaupt nicht zu“ bis 10 = „trifft auf mich voll und ganz zu“ reicht.

Sofern nicht anders aufgeführt, wird im Text auf die so genannten Top 3 - Werte bzw. deren Komplementärgröße zurückgegriffen. Der Top 3 - Wert zu einer Aussage enthält somit die Skalenwerte 8, 9 und 10. Dann wird die Aussage für den Befragten als ausreichend erfüllt angesehen. Bei den Werten 1 – 7 wird sie als nicht ausreichend erfüllt angesehen.

Die bei jeder dieser 30 Aussagen gemessene Wohlstandswirklichkeit wird mit deren jeweiligen Bedeutung in Bezug gesetzt, d. h. gewichtet. Daraus werden für jede Wohlstandsdimension als auch für den Wohlstand insgesamt der NAWI-D berechnet.

Hier nun die Ergebnisse der Sommerwelle 2016: 2.000 Personen ab 14 Jahren. Feldzeit: Juni 2016. Persönliche Omnibusbefragung mit CAPI.

Die Kluft zwischen wohlhabend und nicht-wohlhabend hat sich verringert. Auch erreicht der NAWI-D mit 50,1 Prozent wieder den Rekordwert des Vorjahressommers. Der Anteil der Personen, die sich selbst als wohlhabend einstufen, ist in den letzten vier Jahren, von 42,1 auf 50,1 Prozent gestiegen, der Anteil derjenigen, die sich als nicht wohlhabend einstufen, von 20,8 auf 16,9 Prozent gesunken.

Hans-Peter Drews, Leiter der Studie: „Damit stützt unsere kontinuierlich durchgeführte Studie nicht die oft geäußerte Meinung, dass die Kluft zwischen Wohlhabenden und Nicht-Wohlhabenden immer größer wird, dass es immer weniger Gewinner und immer mehr Verlierer in der Gesellschaft gibt.“

Neben der Verbesserung ökonomischer oder individueller Faktoren haben auch positiv wahrgenommene gesellschaftliche Entwicklungen dazu beigetragen. So nehmen die Befragten wahr, dass Arbeitsplätze und Einkommen in Deutschland sicherer geworden sind. Gestiegen sind innerhalb der vier Jahre auch die Anteile innerhalb der Bevölkerung, die beispielsweise von sich behaupten, in Frieden mit ihren Mitmenschen zu leben, glücklich zu sein, frei in Entscheidungen zu sein, oder über gute soziale Kontakte zu verfügen.

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