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Studien


Wohlstands-Ranking: Bayern und Hamburg vor Schleswig-Holstein

Am besten lebt es sich laut Wohlstands-Ranking der Deutschen in Bayern und Hamburg (je 52 Prozent), dicht gefolgt von Schleswig-Holstein (49 Prozent). Dagegen stufen sich Brandenburger am untersten Ende (30 Prozent) der Wohlstandsskala ein. Die wichtigsten Wohlstandsprioritäten verteilen sich dabei auf vier Bereiche:
  • der ökonomische Wohlstand: „Sicher und ohne Geldsorgen leben“ (Bundesdurchschnitt: 42 Prozent der Bevölkerung - Bayern: 53 Prozent);
  • der ökologische Wohlstand: „Naturnah und nachhaltig leben“ (Bundesdurchschnitt: 28 Prozent - Thüringen: 45 Prozent);
  • der gesellschaftliche Wohlstand: „Frei und in Frieden leben“ (Bundesdurchschnitt: 53 Prozent - Schleswig-Holstein: 64 Prozent) und
  • der individuelle Wohlstand: „Gesund und ohne Zukunftsängste leben“ (Bundesdurchschnitt: 43 Prozent - Bayern: 54 Prozent).

Wohlstands-Index der Deutschen (Quelle: Ipsos) 

 Wohlstands-Index der Deutschen (Quelle: Ipsos)

Je nach vorhandenen Rahmen- und Lebensbedingungen verfügen die Bundesbürger in den einzelnen Bundesländern über ganz unterschiedliche Wohlstandsqualitäten. Den höchsten ökonomischen Wohlstand bescheinigen sich die Bewohner in Bayern, Bremen und Rheinland-Pfalz. Die Bayern geben überdurchschnittlich oft an, einen gesicherten Arbeitsplatz zu haben(60 Prozent - Bundesdurchschnitt 47 Prozent). Zusammen mit den Bremern wissen sie zudem ihr sicheres Einkommen besonders zu schätzen (Bayern und Bremen je 57 Prozent - Bundesdurchschnitt 47 Prozent). Und auch beim Besitz von Eigentum (Wohnung, Haus, Auto) führen die Bayern die Spitzengruppe an (Bayern 58 Prozent - Saarland 57 Prozent - Rheinland-Pfalz 52 Prozent - Bundesdurchschnitt 46 Prozent).
 
Beim ökologischen Wohlstand dominieren die Bewohner von Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern . Die Thüringer sind naturverbundener als der Rest der Nation („Ich lebe mit der Natur“: 50 Prozent - Bundesdurchschnitt 30 Prozent). Und in Mecklenburg-Vorpommern lebt man besonders umweltbewusst (55 Prozent - 36 Prozent Bundesdurchschnitt).
 
Zum gesellschaftlichen Wohlstand zählen die Deutschen vor allem Frieden, Freiheit und Toleranz. Für die Saarländer und Thüringer ist das friedliche Zusammenleben mit den Mitmenschen eine besonders wichtige Voraussetzung für Wohlstand (Saarland 82 Prozent, Thüringen 81 Prozent- Bundesdurchschnitt 65 Prozent). Der Meinungsfreiheit wird insgesamt eine große Bedeutung zugemessen (59 Prozent). In Hamburg (71 Prozent), Schleswig-Holstein (70 Prozent), Rheinland Pfalz (70 Prozent) und Bayern (69 Prozent) finden die Bürger diesen Punkt besonders wichtig.Das Leben in einer toleranten Welt hingegen findet insgesamt nur jeder vierte Bundesbürger wichtig für sein Wohlergehen, in Baden-Württemberg ist es jeder dritte (33 Prozent).
 
Zur vierten Säule des umfassenden neuen Wohlstandsverständnisses der Deutschen gehört der individuelle Wohlstand, in dem Wohlfühlen, Wohlbefinden und Wohlergehen die Lebensqualität bestimmen. In Thüringen ist hier der gute Kontakt zur Familie ein wichtigerer Wohlstandsfaktor als in anderen Bundesländern. (Thüringen: 79 Prozent - Bundesdurchschnitt 66 Prozent). Die Thüringer sagen auch von sich häufiger als andere, sie seien „für andere da“ (Thüringen: 69 Prozent - Bundesdurchschnitt 52 Prozent), während man in Bremen und Hamburg (je 60 Prozent) mehr Wert darauf legt, genug Zeit für sich zu haben (Bundesdurchschnitt 50 Prozent). Für die Hamburger kommt noch hinzu, dass sie sich im Vergleich zu allen anderen Bundesbürgern am gesündesten fühlen (Hamburg 68 Prozent - Bundesdurchschnitt 50 Prozent).
 
Soweit ein Auszug aus dem Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), den Zukunftsforscher Horst Opaschowski in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Sozialforschungsinstitut Ipsos auf repräsentativer Ebene ermittelte. Befragt wurden 10.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland im Zeitraum von Mai 2012 bis Juni 2013.
Nähere Informationen zu Ipsos finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Ipsos GmbH

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