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Studien


Wünsche an die Zukunft

Wünsche an die Arbeitswelt (Quelle: Münchner Kreis) 

 Wünsche an die Arbeitswelt (Quelle: Münchner Kreis)

Im Rahmen der Zukunftsstudie 2013 wurden u.a. Wünsche in den vier Themenbereichen Arbeit, Mobilität, Medien und E-Government in Deutschland, USA, Brasilien, China, Südkorea und Indien abgefragt. Über alle Länder, Kulturen und Altersgruppen hinweg wünschen sich 22 Prozent der Befragten einen immer und überall verfügbaren Zugang zu den Arbeitsmitteln sowie deren intuitive und personalisierte Nutzbarkeit. 21 Prozent möchten ihre beruflichen Erfahrungen stärker persönlich austauschen und wünschen sich bessere Möglichkeiten der Mitgestaltung. Auch das stressfreie Arbeiten lässt sich als großes Bedürfnis eindeutig identifizieren.

Doch die Befragten sehen auch auf technischer Seite Gestaltungspotenzial bei den Arbeitsmitteln. Aus Sicht der Nutzer sind viele Arbeitsmittel und Prozesse noch nicht so gestaltet, dass mit ihnen die gewünschte Work-Life-Balance möglich wäre.

International stechen einige Gegensätze deutlich heraus: In Deutschland wünschen sich nur 26 Prozent der Befragten eine zukünftig stärkere Trennung zwischen Berufs- und Privatleben, während dies in Indien fast doppelt so viele Menschen tun (49 Prozent). Mehr als jeder dritte Inder (38 Prozent) wünscht sich einen beruflichen Neustart, während es in Deutschland nur 22 Prozent sind. Doch die Zufriedenheit mit dem eigenen Beruf deckt sich nicht unbedingt mit der zur Arbeitsstelle: 55 Prozent der Deutschen haben schon mindestens einen Jobwechsel hinter sich.

Wünsche im Bereich Mobilität (Quelle: Münchner Kreis) 

 Wünsche im Bereich Mobilität (Quelle: Münchner Kreis)

Sicherheit und Komfort stehen in der Gunst der Befragten als Mobilitätswünsche ganz vorne, gefolgt von den Bedürfnissen nach Flexibilität und Individualität. Letzteres ist besonders mit den Bedürfnissen nach Privatsphäre und der Ausübung anderer Tätigkeiten während der Reise verbunden. Hauptsächlich die junge Generation sieht dabei Reisezeit ohne die Möglichkeit für Nebenaktivitäten als verlorene Zeit an.

Kollektive Verkehrsmittel wie Bahn, Bus oder Flugzeug können Anforderungen der anderweitigen Nutzung der Reisezeit oder der stress- und sorgenfreien Reise bereits relativ gut abdecken. Doch auch das Auto wird durchweg als zukunftsträchtiges Verkehrsmittel gesehen, wenn es den Anforderungen zeitgemäßer Mobilität gerecht wird: So soll es idealerweise automatisch fahren und das Ziel selbstständig finden können sowie in stärkerem Maße umweltgerecht sein. Dies impliziert auch andere Fahrzeugkonzepte als die heute gängigen Pkws.

Eine Forderung betrifft allerdings alle Mobilitätslösungen: Sie sollen mit einer zuverlässigen, überall verfügbaren und leistungsstarken drahtlosen Internetverbindung ausgestattet sein, um das Bedürfnis nach mehr Zeit für andere Aktivitäten besser ausfüllen zu können.

Soweit ein Auszug aus der Zukunftsstudie 2013, dem Ergebnis der fünften Phase des Projektes „Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien“ des Münchner Kreis und seiner Projektpartner. TNS Infratest befragte dafür in einer internetbasierten Befragung insgesamt 7.278 regelmäßige Internetnutzer in den Ländern Deutschland, USA, Brasilien, China, Südkorea und Indien.
Nähere Informationen zu TNS Infratest finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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