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Studien


Zeitschriften werden von fast allen gelesen

© Christian Evertsbusch / PIXELIO 

 © Christian Evertsbusch / PIXELIO

Fast 66 Millionen Personen lesen in Deutschland Zeitschriften. Das sind 93,5 Prozent der Befragten ab 14 Jahren. Dabei ist Zeitschriftennutzung keine Altersfrage: Selbst in der Teenager-Zielgruppe (14 bis 19 Jahre) werden Zeitschriften von 93,3 Prozent der Befragten gelesen. Zwar nutzen die 40- bis 49-Jährigen das Medium am intensivsten (94,7 Prozent diese Zielgruppe lesen Zeitschriften) – der Reichweitenunterschied zur ganz jungen Zielgruppe beträgt aber lediglich 1,4 Prozentpunkte.
 
Je höher das Einkommen, desto stärker die Zeitschriftennutzung – und so sind die Top-Verdiener (Haushaltsnettoeinkommen über 3000 €) mit 96,1 Prozent Reichweite auch die Zielgruppe, die das Medium am stärksten nutzt.
 
Mit der aktuellen ma greift eine wichtige Neuerung: Erstmals wurden bei der Erhebung der Zeitschriften auch deutschsprachige Ausländer in die Befragung einbezogen. Mit der ma 2010 Pressemedien II wächst die Grundgesamtheit dadurch um 8,8 Prozent auf 70,5 Millionen Personen an.
 
Die meist genutzte Zeitschriftengattung stellen in der ma 2010 Pressemedien II mit 62,3 Prozent Reichweite die Programmzeitschriften dar, gefolgt von den aktuellen Zeitschriften/Magazinen zum Zeitgeschehen (47,5 Prozent). Jeweils knapp ein Drittel der Bevölkerung liest darüber hinaus Titel der Gattung Motorpresse (33 Prozent) oder wöchentliche Frauenzeitschriften (31,5 Prozent). Betrachtet man die Anteile der weiblichen und männlichen Leser, zeigt sich, dass der sprichwörtliche „kleine Unterschied“ zwischen den Geschlechtern bei der Auswahl der Titel von großer Bedeutung bleibt: Während die Hälfte der Männer (50,1 Prozent) die Motorpresse nutzt, sind es nur 16,7 Prozent der Frauen. Fast genau umgekehrt ist das Bild bei den wöchentlichen Frauenzeitschriften: Sie werden von 49,5 Prozent der Frauen, aber nur von 12,8 Prozent der Männer zur Hand genommen.
 
Ein direkter Vergleich der ma 2010 Pressemedien II mit früheren Erhebungen ist wegen der Veränderung der Grundgesamtheit nicht möglich. So viel aber lässt sich sagen: Eine übergroße Mehrheit der Zeitschriften weist im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Leserplus auf.
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