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Studien


Zufrieden mit der Krankenversicherung

© Gerd Altmann / PIXELIO 

 © Gerd Altmann / PIXELIO

Die Mehrheit der Verbraucher weltweit (60%) ist mit ihrem Krankenversicherungsschutz zufrieden. In Deutschland (77%) und Grossbritannien (74%), wo ein allgemeiner Krankenversicherungsschutz besteht, wurde die höchste Zufriedenheitsrate verzeichnet. Dagegen sind nur 35% der Befragten in Japan und 39% der Befragten in China mit ihrer Versicherung sehr bzw. ziemlich zufrieden. In den Vereinigten Staaten waren die Ergebnisse am meisten polarisiert. Während 61% der US-Bürger angaben mit ihrem Krankenversicherungsschutz sehr bzw. ziemlich zufrieden zu sein, liegen 18% mehr als in allen anderen Ländern in der Studie am anderen Ende des Spektrums, d.h. sehr bzw. ziemlich unzufrieden.
 
Obwohl die Mehrheit der US-Befragten mit ihrem Krankenversicherungsschutz sehr zufrieden ist, finden die meisten, nämlich 61%, die Versicherung sehr bzw. ziemlich unerschwinglich. Der Anteil der Verbraucher, der einen Krankenversicherungsschutz für unerschwinglich hält, ist nur in China mit 87% höher. In Deutschland und Frankreich hingegen berichten die wenigsten Verbraucher (39%), dass sie sich keine Krankenversicherung leisten können.
 
In allen Ländern der Studie, mit Ausnahme von Japan, verzeichnete die Mehrheit der Befragten steigende Kosten im Gesundheitswesen im letzten Jahr. In Frankreich beobachteten 88% der Verbraucher steigende Kosten in den letzten 12 Monaten und das Land verbuchte die dramatischste Verteuerung im Gesundheitswesen. Ein bedeutender Anteil der Bevölkerung (70%) in Singapur verzeichnete ebenso eine Verteuerung des Gesundheitswesens, genauso wie 65% in Deutschland, 62% in China, 61% in Australien und 55% in den Vereinigten Staaten.
 
In allen Ländern mit Ausnahme von Deutschland gaben die Befragten den Regierungen die Hauptschuld für die steigenden Kosten im Gesundheitswesen. Der Anteil der Verbraucher, der die Regierungen verantwortlich macht, ist besonders hoch in Japan (50%), Australien (47%), Frankreich (46%) und China (43%). In den Vereinigten Staaten und in Singapur beschuldigen ungefähr ein Drittel der Verbraucher ihre Regierungen.
 
In Deutschland halten die Verbraucher die Pharmaunternehmen für die Hauptverursacher, wobei 46% der Befragten sagten, dass Arzneimittelhersteller für die steigenden Kosten im Gesundheitswesen verantwortlich sind. Auch in den Vereinigten Staaten (22%), Frankreich (22%) und Singapur (21%) beschuldigten die Befragten die Pharmaunternehmen.
 
Die Ergebnisse von SSI basieren auf einer Online-Studie mit über 4.000 Erwachsenen. Zu den befragten Ländern zählen die Vereinigten Staaten, Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, Japan, Australien, China und Singapur.

Nähere Informationen zu
SSI finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
Quelle: SSI

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