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Studien


Zufriedenheit mit ÖPP-Projekten

© Gerd Altmann / PIXELIO 

 © Gerd Altmann / PIXELIO

Auftraggeber und Nutzer von Öffentlich Privaten Partnerschaften im Schulbereich ziehen eine äußerst positive Bilanz ihrer Zusammenarbeit mit einem privaten Partner: 90% der Projektverantwortlichen in den Städten und Gemeinden ziehen für ihren kommunalen Bereich eine positive Bilanz.

 
Als besondere Stärken von Öffentlich Privaten Partnerschaften im Schulbereich nennen die Auftraggeber spontan vor allem die höhere Effizienz der Zusammenarbeit mit einem privaten Investor sowie die schnellere Realisierung von Bauvorhaben. Wie die Auftraggeber haben auch die Nutzer von ÖPP-Projekten im Schulbereich eine sehr positive Grundhaltung zu Öffentlich Privaten Partnerschaften. 62% der Schulleiter und ein in etwa gleich hoher Anteil von Elternvertretern finden es gut, dass es im Schulbereich zu Partnerschaften von privaten Unternehmen und der öffentlichen Hand kommt. Lediglich rund jeder vierte Schulleiter bzw. Elternvertreter ist gegen die Zusammenarbeit mit einem privaten Partner und möchte den Betrieb öffentlicher Schulen ganz in der Verantwortung der Städte und Gemeinden belassen.
 
ÖPP-Projekte im Schulbereich 

 ÖPP-Projekte im Schulbereich

87% der Auftraggeber sind (sehr) zufrieden, wie schnell der private Partner auf Beschwerden reagiert, und 84% sind (sehr) zufrieden damit, wie gut Mängel von den privaten Partnern beseitigt werden. Schulleiter und Elternvertreter sind mehrheitlich davon überzeugt, dass die Leistungen des privaten Partners von besserer Qualität sind, als dies bei einer herkömmlichen Lösung ohne privaten Partner der Fall wäre. So stuft jeder zweite Schulleiter die Qualität der erbrachten Leistungen bei der Zusammenarbeit mit einem privaten Partner höher ein als bei einer konventionellen Lösung. Fast jeder dritte Schulleiter sieht keine großen Unterschiede und lediglich 9% schätzen die Qualität der Leistungen des privaten Partners als geringer ein.
 
Zudem registrieren die Nutzer positive Veränderungen in den Schulen, die ursächlich auf die Neubau- und Sanierungsmaßnahmen an den Schulen zurückzuführen sind und die weit über die baulichen Veränderungen hinausreichen: Gut jeder zweite Schulleiter bilanziert eine größere Arbeitszufriedenheit im Kollegenkreis. Ebenfalls mehr als jeder zweite Schulleiter berichtet von einer verbesserten Motivation der Schüler. Aufgrund baulicher Veränderungen und der professionellen Betreuung der Schulgebäude durch die privaten Partner stellt sich an jeder zweiten Bildungseinrichtung eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen ein, die mit einer Steigerung der Motivation und Arbeitszufriedenheit von Schülern und Lehrern einhergeht. Zudem berichten 39% der Schulleiter, dass Schmierereien und mutwillige Zerstörungen an ihrer Schule infolge der Sanierung zurückgegangen sind. Diese positiven Veränderungen verdeutlichen den Mehrwert von ÖPP-Projekten im Schulbereich, der weit über die Frage der Wirtschaftlichkeit solcher Projekte hinausreicht.
 
Das Institut für Demoskopie Allesnbach führte zwischen dem 13. September und 3. November 2010 insgesamt 173 telefonische Interviews durch. Dabei wurden 39 Auftraggeber, die in Städten und Kommunen für ÖPP-Projekte im Bildungsbereich verantwortlich sind (Vollerhebung), sowie 103 Schulleiter und 31 Elternvertreter von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, die Teil eines ÖPP-Projektes sind, befragt.

Nähere Informationen zum Institut für Demoskopie Allensbach finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung. 

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