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Studien


Zweifelhafte ADAC-Aussagen

Neutralität von Tests wird insgesamt angezweifelt (Quelle: TEMA-Q) 

 Neutralität von Tests wird insgesamt angezweifelt (Quelle: TEMA-Q)

Zwar gab der ADAC bekannt, dass der bereits zurückgetretene Kommunikationschef die alleinige Verantwortung trage und alle anderen Führungskräfte von den Manipulationen nichts gewusst hätten – doch nur jeder zehnte Befragte in der vorliegenden Studie glaubt dieser Aussage. Dabei wäre die Manipulation aus Sicht der Autofahrer nicht nötig gewesen, denn für die meisten hat die Wahl zum „Lieblingsauto der Deutschen“ nur einen geringen Stellenwert – 53 Prozent interessiert diese Wahl überhaupt nicht.
 
Mittlerweile werden auch die Testberichte, die der ADAC veröffentlicht, nicht mehr für unabhängig gehalten: Lediglich 32% der Befragten glauben, dass die Tests des ADAC neutral und unabhängig sind, während 49 % dies bezweifeln. Ein schwacher Trost für den ADAC ist die Tatsache, dass auch Automobil-Fachzeitschriften von vielen nicht als neutral und unabhängig eingeschätzt werden.
 
Bisher droht aber wohl keine Austrittswelle: 86 % geben an, dass sie trotz der Manipulationsaffäre nicht austreten möchten. Ein Anteil von 4 % beabsichtigt eine Kündigung und 10 % haben erklärt, dass sie zunächst die Aufklärung der Affäre abwarten werden.
 
TEMA-Q hat 508 Personen im Bundesgebiet zu der Manipulationsaffäre des ADAC befragt, die Erhebung hat am 23. Januar 2014 stattgefunden.
Quelle: TEMA-Q

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