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Studien


eCommerce im Wandel

© Gerd Altmann / pixelio 

 © Gerd Altmann / pixelio

Die Verbraucher in schnell wachsenden Märkten sind laut Digital Life-Studie weitaus offener gegenüber Marken in sozialen Netzwerken eingestellt als in Deutschland. So sagen beispielsweise nur 33% der Nutzer sozialer Netzwerke in Kolumbien und 37% in Mexiko, dass sie lieber ungestört von Markenherstellern bleiben möchten. Dagegen sind 56% in Kolumbien und 49% in Mexiko der Auffassung, soziale Netzwerke seien ein geeigneter Platz, um etwas über Marken zu erfahren oder zu lernen. Dennoch, auch hier müssen Marken ihr Online-Engagement umsichtig planen und managen, um Verbraucher nicht vor den Kopf zu stoßen und damit mehr Schaden als Nutzen anzurichten.

Im globalen Vergleich zeigt sich, dass Verbraucher in schnell wachsenden Märkten zukünftig mehr Zeit und Geld online aufwenden möchten als sie es gegenwärtig tun. Das eröffnet Markenherstellern große Wachstumschancen beispielsweise in den BRIC-Staaten.
Strukturelle Herausforderungen behindern in diesen Ländern häufig noch Unternehmen, den Enthusiasmus in der digitalen Welt tatsächlich nutzen zu können. 48% der Verbraucher in schnell wachsenden Märkten würden das Internet deutlich häufiger nutzen, wenn es preisgünstiger wäre – ein Trend, der sich besonders in afrikanischen Ländern wie Ghana (81%), Nigeria (71%) oder Kenia (68%) zeigt.

Bereits ein Viertel der Nutzer Sozialer Netzwerke in entwickelten Märkten sehen dort einen Platz, um Produkte zu kaufen. In den schnell wachsenden Märkten liegt dieser Wert sogar bei 48%. In den asiatischen Ländern zeichnet sich ab, dass Gruppeneinkaufsmodelle wie Groupon etc. und die mobile Bezahlung immer beliebter werden. So nutzen nahezu die Hälfte der Verbraucher in China (46%) bereits Services zum Gruppeneinkauf. Im Gegensatz dazu wird dieser Service in Europa deutlich weniger genutzt. In Deutschland sind es gerade einmal 11%. Auch die Akzeptanz von Mobile-Shopping ist in Asien deutlich ausgeprägter. 34% der mobilen Internetnutzer in China und Südkorea kaufen mit dem Handy oder Smartphone ein, während in Deutschland lediglich 13 Prozent ihre Waren mobil einkaufen.

Die TNS Digital Life Studie, liefert auf Basis von mehr als 72.000 Konsumenteninterviews einen umfassenden Blick auf das Onlineverhalten in 60 Ländern.

Entwickelte Märkte: Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Hong Kong, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweiz, Schweden, Singapur, Slowakei, Spanien, Südkorea, Taiwan, Tschechien, USA, Vereinigte Arabische Emirate.

Schnell wachsende Märkte: Ägypten, Argentinien, Brasilien, Chile, China, Estland, Ghana, Indien, Indonesien, Kenia, Kolumbien, Malaysia, Marokko, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Peru, Philippinen, Polen, Rumänien, Russland, Saudi Arabien, Südafrika, Tansania, Thailand, Türkei, Uganda, Ungarn, Ukraine, Vietnam.
Nähere Informationen zu TNS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: TNS

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