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Studien


eReader oder Buch?

Wird der eReader das gedruckte Buch ablösen? Momentan besitzen gerade einmal ein Prozent der Befragten selbst einen eReader. 84 Prozent hingegen geben an, weder einen eReader zu besitzen noch die Anschaffung eines solchen zu planen. Einen Kauf erwägen zwölf Prozent, aber auch nur dann, wenn die Technologie fortgeschritten ist und ein solches Gerät für weitere Anwendungen eingesetzt werden kann.

 
Als Vorteil eines elektronischen Lesegerätes stellen sich 39 Prozent der Deutschen die Platzersparnis bei Einsatz und Aufbewahrung vor sowie der Zugriff auf eine große Zahl von Büchern (33 Prozent) beziehungsweise der sofortige individuelle Zugriff auf unterschiedliche Bücher (29 Prozent). Positiv werden auch das – im Vergleich zum Papier – geringere Gewicht sowie der einfache Kauf durch einen Download eingeschätzt.
 
Diejenigen Personen, die den Kauf eines eReaders überhaupt in Erwägung ziehen, wurden nach konkreten Wünschen und Erwartungen an ein solches Gerät gefragt. Im Ergebnis zeigt sich eine weit über das reine Lesen eines Buches hinausgehende gewünschte Funktionsvielfalt: Über die Hälfte der Kaufplaner würden einen eReader als multimedial einsetzbares Kommunikationsgerät verwenden (wollen). Dazu gehört neben dem Lesen auch das Verfassen und Versenden von Texten, die Aufnahme bzw. Bearbeitung von (Bewegt-)Bildern sowie das Telefonieren. Über die Hälfte erwartet zudem einen mobilen Internetzugang. Auch das elektronische ePaper oder eMagazin kommt hier zu neuen Ehren: Knapp ein Viertel halten einen multimedialen eReader als Ersatz für die Papierversion für denkbar.
 
Insgesamt dominiert das iPad die Bekanntheit der im Markt befindlichen elektronischen Lesegeräte deutlich: Bereits über die Hälfte der 14- bis 29-Jährigen kennt das iPad, knapp 20 Prozent den Kindle von Amazon und 15 Prozent den Sony eReader, dicht gefolgt vom Samsung-Lesegerät mit 12 Prozent. Weitere abgefragte eReader-Geräte erreichen nicht einmal die fünf Prozent-Bekanntheitsmarke in der Gesamtbevölkerung; 62 Prozent aller Deutschen kennen überhaupt keines der im Interview abbildungsgestützt erfragten Geräte.
 
TNS Emnid führte die Studien zum eReader in den Zeiträumen 1. bis 29. November 2009 und 1. bis 28. Februar 2010 durch und befragte insgesamt 2.749 Deutsche ab 14 Jahren. Die Befragten wurden per Zufallsauswahl ausgewählt und in persönlichen Interviews (CAPI) befragt. Die Studie ist Teil der TNS Emnid-Themenreihe „Das Mediennutzungsverhalten der Deutschen“, in der die TNS Emnid Medienforschung bereits verschiedenste Fragestellungen untersucht und veröffentlicht hat.
Quelle: TNS Emnid

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