Studien
1. Februar 2010
Vertrauenskrise der Finanzbranche noch lange nicht ausgestanden
Auch über ein Jahr nach der Lehman-Pleite leidet die Finanzdienstleistungsbranche immer noch unter einer echten Vertrauenskrise, das Kundenvertrauen stagniert.
Insgesamt bleibt das Kundenvertrauen gegenüber der Branche auf ähnlich niedrigem Niveau wie vor einem Jahr, also wie zu Hochzeiten der Finanzkrise.
Die Vertrauens-Champions des letzten Jahres, Sparkassen und Genossenschaftsbanken, sind auch dieses Jahr wieder vorne, müssen aber leichte Verluste hinnehmen, sodass jetzt auch die Bausparkassen Einzug in diese Spitzengruppe halten. Umgekehrt können die großen Verlierer des letzten Jahres - Investmentbanken, Unabhängige Finanzdienstleister wie MLP oder AWD sowie Privatbanken - zum Teil deutlich zulegen. Ausnahme: Fondsgesellschaften verharren auf dem niedrigen Niveau des letzten Jahres.
Bodenständigkeit und Transparenz hilft, Internationalität und Kapitalmarktnähe nicht: Wie vor einem Jahr belohnen Kunden auch diesmal wieder das, was für sie ein im besten Sinne des Wortes konservatives Geschäft ausmacht: Bodenständigkeit und Transparenz. Umgekehrt scheint das Misstrauen gegenüber Geschäften mit großer Nähe zu den internationalen Kapitalmärkten immer noch tief zu sitzen, trotz der positiven Entwicklungen vieler Aktienmärkte 2009.
Die Zahlungsbereitschaft für Honorarberatung ist sehr niedrig: Zwar gibt es mittlerweile eine breite generelle Zahlungsbereitschaft für gebührenpflichtige Finanzberatung, allerdings bewegen sich die Beträge, die Kunden dafür nach eigener Aussage tatsächlich zu zahlen bereit sind, größtenteils bei Werten deutlich unter 50 Euro.
Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie von BBDO Consulting. Befragt wurden über 700 Personen im repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt über 16 Jahre. Die gleiche Studie wurde bereits Ende 2008 mit einer Stichrobe von über 1.000 Personen durchgeführt.
Insgesamt bleibt das Kundenvertrauen gegenüber der Branche auf ähnlich niedrigem Niveau wie vor einem Jahr, also wie zu Hochzeiten der Finanzkrise.
Die Vertrauens-Champions des letzten Jahres, Sparkassen und Genossenschaftsbanken, sind auch dieses Jahr wieder vorne, müssen aber leichte Verluste hinnehmen, sodass jetzt auch die Bausparkassen Einzug in diese Spitzengruppe halten. Umgekehrt können die großen Verlierer des letzten Jahres - Investmentbanken, Unabhängige Finanzdienstleister wie MLP oder AWD sowie Privatbanken - zum Teil deutlich zulegen. Ausnahme: Fondsgesellschaften verharren auf dem niedrigen Niveau des letzten Jahres.
Bodenständigkeit und Transparenz hilft, Internationalität und Kapitalmarktnähe nicht: Wie vor einem Jahr belohnen Kunden auch diesmal wieder das, was für sie ein im besten Sinne des Wortes konservatives Geschäft ausmacht: Bodenständigkeit und Transparenz. Umgekehrt scheint das Misstrauen gegenüber Geschäften mit großer Nähe zu den internationalen Kapitalmärkten immer noch tief zu sitzen, trotz der positiven Entwicklungen vieler Aktienmärkte 2009.
Die Zahlungsbereitschaft für Honorarberatung ist sehr niedrig: Zwar gibt es mittlerweile eine breite generelle Zahlungsbereitschaft für gebührenpflichtige Finanzberatung, allerdings bewegen sich die Beträge, die Kunden dafür nach eigener Aussage tatsächlich zu zahlen bereit sind, größtenteils bei Werten deutlich unter 50 Euro.
Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie von BBDO Consulting. Befragt wurden über 700 Personen im repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt über 16 Jahre. Die gleiche Studie wurde bereits Ende 2008 mit einer Stichrobe von über 1.000 Personen durchgeführt.
Quelle: BBDO Consulting
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