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Abstracts


Heft 4/2003

Deutsches Gesundheitswesen - quo vadis?

Gert Gutjahr

Kurzfassung
Wenn sich die Theorie der Konradieff-Zyklen auch in der Zukunft bewahrheitet, so steht uns ein länger dauernder Zyklus bevor, währenddessen die Gesundheit eine so große Rolle spielen wird, dass sich der Gesundheitsmarkt als der größte Wachstumsmarkt erweisen wird. Voraussetzungen für diese Trendprognose sind unter anderem die demographische Veränderung der Bevölkerungsstrukturen und deren gesundheitliche Folgen, die weltweite Mobilität und in Verbindung damit die Wiederausbreitung von epidemischen Erkrankungen, sowie der Fortschritt in der Entwicklung der High-Tech-Medizin. So können wir heute - basierend auf der Stakeholder-Theorie - davon ausgehen, dass drei Megatrends die Entwicklung des Gesundheitswesens bestimmen werden, nämlich die Health-Ökonomie, die wachsende Bedeutung der Prävention gegenüber der Therapie und die Emanzipation der Patienten. Für alle Beteiligten, also Anbieter und Nutzer gesundheitsrelevanter Leistungen, wird dies tiefgreifende Veränderungen zur Folge haben. Die Folge wird auch sein, dass nicht eine oder zwei sogenannte Gesundheitsreformen diesen Veränderungen Rechnung tragen können, sondern dass uns ein jahrzehntelanger Reformierungsprozess bevorsteht, der aufgrund der zu erwartenden dialektischen Entwicklung eben auch Rückschritte zu verarbeiten hat.

Abstract
If the Kondratieff-Cycles also prove to be well-founded in the future, we are approaching a long lasting cycle in which health plays such an important role that the health market will prove itself as the biggest growth industry. Requirements for this trend-prognosis are among other things the demographic changes in the structure of population and its consequences considering health, the worldwide mobility and its relation to the re-spreading of epidemic deseases as well as the progress in the development of high-tech medicine.Nowadays, based on the stakeholder-theory, we can assume that three major trends will determine the development of the healthcare environment: the health-economy, the increasing importance of prevention with regard to therapy and the patients emancipation. For all participants, supplier and user of health concerned services alike, this will have far-reaching consequences. One of the effects will be that neither one nor two reforms of the healthcaresystem will be able to take these changes into account. Instead, we are approaching decades of ongoing reform process that will have to digest also retrograding steps due to the dialectic developments that have to be expected.



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