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Abstracts


Heft 5/2000

Notizen zum System der Dinge - Ein Ausflug in das Seelenmuseum

Peter F. N. Hörz

Kurzfassung
Allein schon auf Grund der Dinge, mit denen sie umgeht, lässt sich viel über eine Gesellschaft aussagen. Umso erstaunlicher, dass Marketing und Kommunikation bislang nur zögerlich nach den Dingen und deren soziale und kulturelle Kontexte fragen. Denn nichts läge näher, als den Blick auf die Gegenstände selbst und ihre kommunikativen Botschaften zu lenken. Jeder Gegenstand, ganz gleich wie profan er sein möge, steht in funktionalen, historischen, formalen und ikonographischen Zusammenhängen, wobei vielfach die non-materiellen und non-funktionalen Aspekte der Gegenstände von deren ideeller Dimension überschattet werden. Das System der Dinge ist ein System der Bedeutsamkeiten. Instrumentalität - und das heißt auf der Ebene des Marketing praktischer und materieller Produktnutzen - ist demnach nur eine und durchaus nicht die wesentlichste Kategorie im Umgang mit Dingen. Erkenntnisse, die bislang nur sehr bedingt von Marketing, Kommunikation und Marktforschung aufgegriffen worden sind, obgleich sie oft den Schlüssel zu einem besseren Verständnis des Konsumverhaltens sein können.

Abstract
A lot can be said about a society just by looking at the things with which it surrounds itself. All the more surprising, therefore, that, to date, marketing and communication have made only cursory investigations into these "things" and their social and cultural contexts. Nothing could be more obvious than to look at the things themselves and direct their communicative messages. Each and every object, no matter how mundane it may be, stands in its own functional, historical, formal and iconographical context, whereby often the non-material and non-functional aspects of things are overshadowed by their ideal dimension. The system of things is based on significances. Instrumentality - which on a marketing level means practical and material product uses - is therefore merely one of many levels, and not even the most important one. These perceptions have so far been only partly adopted by marketing, communication and market research, although they can often provide the key to a better understanding of consumer behaviour.



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