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Abstracts


Heft 3/1999

Telefonkarten als Incentives für nicht-kooperative Zielpersonen in postalischen Befragungen

Karl-Heinz Reuband

Kurzfassung
Man kann Personen, die sich einer postalischen selbst nach mehreren Mahnaktionen Befragung entziehen, durch Anreize in Form einer Telefonkarte als Geschenk zur Teilnahme motivieren. Doch der Effekt ist minimal. So stellt sich die Frage, inwiefern der Einsatz in angemessener Relation zu den Kosten steht und ob man durch den Einsatz anderer Belohnungsstrategien gleiche oder gar bessere Ergebnisse hätte erzielen können. Von der sozialen Zusammensetzung konnte in unser Untersuchung der Kreis von Personen, der normalerweise in Umfragen unterrepräsentiert ist, - die Angehörigen unterer Schichten - durch materielle Anreize nicht verstärkt in die Erhebung einbezogen werden. Im Gegenteil: es waren jene, die ohnehin schon überproportional repräsentiert waren. Aus dieser Sicht erwies sich der Einsatz von Geschenken tendenziell eher als dysfunktional.

Abstract
People who, even having received several reminders, are still reluctant to fill in direct mail questionnaires, can sometimes be motivated into participating by an incentive such as a gift in the form of a telephone card. The success rate however is minimal. This prompts the question as to whether the results stand in any reasonable relation to the costs involved, or whether a different choise of incentive would have been more successful. From a social mix point of view, the use of material incentives in our survey did not facilitate a better representation of that category of people usually under-represented in polls, i.e., those of lower social status. On the contrary: it favoured those who were already proportionally better represented. Seen from this standpoint, the use of gifts proved tendentiously to be counterproductive.



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