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Plenumsberichte


10. PUMa-Plenum: Erfahrungsaustausch ist alles!

Zwei Jahre PUMa und weiterhin hat PUMa Zulauf! Mit Redaktionsschluss können wir 142 PUMas melden!
Der Informationsaustausch ist sehr rege und wird von allen PUMas als außerordentlich hilfreich gesehen. Bewährt haben sich die schnellen Rundmails, wenn einer eine Frage hat. „Auf meine Forschungsfrage, haben sich innerhalb von ein paar Minuten gleich zehn PUMas gemeldet und mir damit sehr helfen können.“ Der unkomplizierte Kontakt untereinander wird von allen PUMas sehr geschätzt.

Zwei Jahre PUMa und schon das zehnte Plenum! Das Netzwerk wird per Flüsterpropaganda empfohlen. So waren auch bei diesem Plenum am 1. Juli 2005 viele Neue dabei, manch einer, der schon länger auf der Mailingliste steht, nun aber endlich mal Zeit gefunden hat, persönlich zu kommen.

Nach einem kurzen Report zum Stand der Arbeitsgruppen ging es diesmal um den Erfahrungsaustausch. Hier ging’s wirklich ans Eingemachte! Nachfolgend ein paar Zitate – hier aber ohne Namensnennung: „Die lassen sich jede Sonderleistung bezahlen!“ „Statistische Zusatzleistungen, wie Streuung oder anderes, sind unbekannt!“, „Im Internationalen Vergleich schneiden die schlecht ab und können nicht mithalten.“, „Die sind unheimlich arrogant („Aber mein Berater selbst ist okay.“) und haben dann doch kein tiefes Wissen.“ Und ähnliches mehr.

In der Diskussion wurden auch hilfreiche Empfehlungen gegeben. Die Argumente reichten von: „Wir schließen nur einen Jahresvertrag und handeln genau aus, was an Leistungen dazu gehört.“ „Wir machen einen Paketvertrag, so dass wir hier Spielraum haben.“ bis „Wir haben uns entschieden, mit einem anderen Anbieter zu arbeiten.“ oder „Wir haben uns mit unseren Wettbewerbern zusammengetan, um hier Druck auszuüben.“ Hier gab es dann dazu noch zahlreiche detaillierte Infos, wie man vorgehen kann.

Im weiteren wurde die Kundenzufriedenheit thematisiert. „Viele Institute wissen ja gar nicht, wie schlecht sie sind!“ Ein Institut wurde positiv hervorgehoben, da dieses Institut Kundenzufriedenheitsforschung über sich selbst betreibt. Natürlich wird nicht nur Negatives genannt, im Gegenteil, untereinander wurden Empfehlungen ausgetauscht, Hilfestellung gegeben. Der Austausch unter Kollegen, so der einhellige Tenor, ist ungemein wichtig und hilfreich. Der positive Erfahrungsaustausch überwiegt bei weitem.

Angeregt wurde, dass planung & analyse eine Umfrage unter PUMas zu Instituten durchführt, um ein Erfahrungsbild zu erhalten. Die Durchführung ist jetzt für den Spätsommer geplant.

Im weiteren ging es um die Darstellung von Ergebnissen. Marktforscher sind hoch kreativ: Wie kann man in Charts Statistik ohne Zahlen präsentieren? Wie macht man Statistik-Feinden Statistik schmackhaft? Nicht nur Smilies, Ecken, Pfeile, nein auch Landschaften, Meer, Berge und anderes eignen sich zur Darstellung. Hier gab’s viele gute Vorschläge!

Weiteres Thema war Rechtssicherheit beim Versenden von Daten. Wie sichert sich der betriebliche Marktforscher ab? Wenn es keine Unternehmensleitlinien gibt, so die einhellige Meinung, dann reicht der übliche sorgsame Umgang. Zum Beispiel Daten und Tabellen verschlüsseln und dem Empfänger den Code telefonisch mitteilen. Hier sollte man sich, so die Empfehlung, durch seinen Vorgesetzten absichern.

Die AG8 hatte Professor Hoepner von der FH Aachen eingeladen, um das Thema „Marktforschung an den Hochschulen“ zu diskutieren. Die AG8 nutzte die Gelegenheit des Plenums, um sich zu treffen und intern zu diskutieren. „Es ist einfach auch wichtig, dass man sich auch mal persönlich trifft, man kann nicht alles per Mail machen.“ Hier werden jetzt von der AG8 insbesondere zwei Punkte erarbeitet:

1. Ansprüche der Unternehmensmarktforscher an die Ausbildung – hier will die AG8 dann die PUMas befragen, und

2. Briefung der Fachhochschulen, eventuelle ist auch eine Praktikumsbörse einzurichten.

Professor Hoepner betonte, dass Unternehmen hier gehalten sind, mehr zu fordern, man kann nur das umsetzen, was man weiß. Hier sollte auch die Kommunikation zwischen Hochschulen, Fachhochschulen und Unternehmen besser gestaltet sein.

In der Diskussion wurde überlegt, ob man mittelfristig ein Gütesiegel für die beste (Fach-)Hochschule in Sachen Marktforschung vergeben kann, Gold, Silber, Bronze? Doch dazu sollte bekannt sein, wer, was anbietet, das soll erst erforscht werden.

Kurz diskutiert wurde auf Wunsch von Teilnehmern das Thema Verbände. Ob ein Institut ADM-Mitglied sei, sei für die Auswahl völlig unerheblich. Auch ob jemand BVM-Mitglied ist, wurde nicht in die Beurteilung gezogen. Wenn überhaupt, so ist für internationale Studien eher eine Esomar-Mitgliedschaft interessant. Wissen, Können, Erfahrung, guter Ruf, Seriosität oder auch Kreativität sind entscheidend. Das Wichtigste überhaupt ist die Empfehlung, hier spiele auch die große Kompetenz und Erfahrung von planung & analyse eine wichtige Rolle. Entscheidend für die Institutsauswahl ist, so in schönem Fachenglisch, Business Need. Hier wurde dann diskutiert, welche Checklisten es gibt und wie man sich eine Checkliste aufbaut.

Wie werden Daten im Unternehmen eigentlich zur Verfügung gestellt? Wie ist der Austausch von Daten und Studien, Angeboten und Ergebnisse gesichert? Wie ist das „Knowledge Management“ organisiert? Dazu wollen zwei PUMas das nächste Mal Infos bringen.

Außerdem ist das Arbeitspapier der AG5 „Marketing für Marktforscher“ abgeschlossen: zwischenzeitlich von p&a redaktionell bearbeitet wurde es allen PUMas zur Verfügung gestellt. Großen Dank an dieser Stelle an alle, die sich in den AGs intensiv einbringen, alle PUMas profitieren davon!

Wegen der Sommerferien legen wir eine längere Pause ein. Das nächste Plenum ist diesmal an einem Montag, dem 10. Oktober 2005, wieder bei planung & analyse.

Wenn Sie Interesse an PUMa haben und festangestellter betrieblicher Marktforscher sind, melden Sie sich direkt bei karin.duerr@planung-analyse.de

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