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Plenumsberichte


27. PUMa Plenum – 18. Januar 2011

Zum Start ins Jahr traf sich die Plattform Unternehmens-Marktforscher im Januar zum PUMa-Plenum in Frankfurt. Rund 25 PUMas waren dabei, um sich untereinander über aktuelle Projekte und anstehende Studien auszutauschen.



Den detaillierten Bericht vom 27. PUMa-Plenum finden Sie in planung & analyse Heft 1/11 vom 22.2.2011.

Mit Zuversicht voraus
Wie immer stellten sich zu Beginn alle PUMas vor und berichteten über die für 2011 geplanten Projekte. Die Stimmung ist durchweg positiv, auch wenn die Forschungsbudgets nicht in den Himmel wachsen. Viele planen, großes Anzupacken, wie die spartenübergreifende Vereinheitlichung und Professionalisierung von Testdesigns oder die Ausweitung der Forschungsaktivitäten auf B2B beziehungsweise B2C.

Imageverbesserung
Um über den Stand der Initiative für Markt- und Sozialforschung sowie die aktuelle Kampagne „Sag Ja zu Deutschlands Markt- und Sozialforschung“ zu berichten, war ADM-Vorstand Bernd Wachter beim PUMa-Plenum zu Gast. Ausgangslage ist das schlechte Image der Marktforschung in der Bevölkerung. Hier möchte die Initiative positiv verändern, unter anderem mit der zu Beginn des Jahres gestarteten Radio-Kampagne.
Parallel stellt die Website www.deutsche-marktforscher.de Informationen für Fragen rund um seriöse Marktforschung zur Verfügung. Ein zentrales Element der Kampagne ist das Logo, mit dem drei Grundversprechen der Marktforschung verdeutlicht werden sollen: Anonym, Datengeschützt, kein Verkauf.

Auf dem Prüfstand: Der NPS
Der Net Promoter Score (NPS) ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen unter den PUMas, auch in diesem Plenum. Andreas Rudl stellte vor, welche Auffälligkeiten sich bei der Erhebung des NPS in seinem Unternehmen über mehrere Länder hinweg ergeben.
Viele PUMas setzen den NPS in ihren Unternehmen ein, die meisten mit großer Skepsis. Zum einen weicht die für die Erhebung des NPS erforderliche 11er-Skala meistens von den sonst eingesetzten Skalen ab. Zum anderen ergeben sich in manchen Ländern trotz sehr hoher Zufriedenheit nur geringe NPS-Werte.Ein weiterer Schwachpunkt des NPS stellt der isolierte Wert da, für dessen Veränderung keine Erklärungen gegeben werden können.
Die PUMas wollen gemeinsam diskutieren, wie sich auf Basis des NPS ein Frühwarnsystem entwickeln lässt.

Verständnis wecken
Karin Sahlmann stellte ein internes Projekt vor, durch das mehr Verständnis für die Arbeit der Marktforschung beim Marketing erzeugt wurde. Unter dem Titel „Marketeers meet their Customers“ war der in der Summe zweitägige Workshop angesetzt, um dem Marketing unmittelbare Insights zu ermöglichen und die Scheu zu nehmen, auf Konsumenten zuzugehen. Insgesamt war das Projekt ein sehr großer Erfolg für die Marktforschung und hat das interne Ansehen hinsichtlich der vielschichtigen erforderlichen Kompetenzen von Marktforschern deutlich gesteigert.

Konkreter Abschluss
In der Abschlussrunde wurden wie immer noch einige konkrete Tipps zu bestimmten Fragestellungen und Studien ausgetauscht, wie beispielweise Institutsempfehlungen in Tschechien, die qual-quant Studien anbieten oder Erfahrungswerte zu Niveauverschiebungen zwischen Online Konzepttest und Face-to-Face Produkttests.

Das nächste Plenum findet am Mittwoch, den 4. Mai 2011 in Frankfurt statt.

Sie sind betrieblicher Marktforscher und wollen sich mit anderen Unternehmens-Marktforschern austauschen? Werden Sie PUMa! Melden Sie sich einfach per E-Mail an: redaktion@planung-analyse.de

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