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Branche


GfK: Neuausrichtung kostet Umsatz

Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender GfK SE: „Unsere konsequente Neuausrichtung greift und die Margenentwicklung zeigt, dass wir gut unterwegs sind. GfK ist stark positioniert für den rasanten Wandel unserer Branche. […]“ (Foto: GfK) 

 Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender GfK SE: „Unsere konsequente Neuausrichtung greift und die Margenentwicklung zeigt, dass wir gut unterwegs sind. GfK ist stark positioniert für den rasanten Wandel unserer Branche. […]“ (Foto: GfK)

Die GfK Gruppe kann mit den vorläufigen Geschäftszahlen 2014 weder den Umsatz noch den Gewinn gegenüber dem Vorjahr erhöhen. Der Umbau der beiden Bereiche Consumer Experience und Consumer Choices wird vorangetrieben.

Nach den vorläufigen Zahlen ist der Umsatz der GfK Gruppe im Geschäftsjahr 2014, dem dritten Jahr ihrer umfassenden Neuausrichtung, um 2,9 Prozent auf circa 1,451 Milliarden Euro zurückgegangen (Vorjahr: 1,494 Milliarden). Das organische Wachstum lag bei minus 2,1 Prozent. Währungseffekte, die im ersten Halbjahr einen starken Einfluss hatten, fielen mit minus 0,9 Prozent ins Gewicht.

Das angepasste operative Ergebnis der Gruppe ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent auf etwa 179 Millionen Euro zurück. Bereinigt um den Einmaleffekt aus der Umstellung eines Pensionsplans liegt das angepasste operative Ergebnis damit auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 180,3 Millionen ohne Einmaleffekt).

Die Marge erreichte 12,3 Prozent nach 12,7 Prozent im Jahr 2013. Bereinigt um den Pensionseffekt liegt sie jedoch über dem Vorjahreswert von 12,0 Prozent. Diese Verbesserung um 0,3 Prozentpunkte wurde trotz gesunkener Umsätze erzielt.

Der Sektor Consumer Choices steigerte den Umsatz vor Währungseffekten und Akquisitionen um 2,7 Prozent. Die Marge verringerte sich aufgrund geplanter Abschreibungen, des Aufbaus von neuen Panels, der Weiterentwicklung technischer Plattformen sowie wegen des Anlaufs von Neugeschäft. Sie beträgt deshalb 22,2 Prozent nach 23,8 Prozent im Vorjahr. In Brasilien und im Königreich Saudi Arabien wurden die Panels für die Medienforschungsaufträge wie geplant aufgebaut, sodass dieses Geschäft ab der zweiten Jahreshälfte 2015 auch zum Wachstum des Sektors beitragen soll.

Der Sektor Consumer Experiences konnte die Marge im Zuge der Neuausrichtung trotz eines Umsatzrückgangs um 6,2 Prozent auf etwa 827 Millionen Euro von 6,6 auf 7,0 Prozent steigern. Inzwischen werden rund 40 Prozent des Umsatzes dieses Sektors mit globalen Produkten erzielt, die ein Kernelement der Strategie des Sektors sind.

GfK wird den vollständigen Jahresabschluss und den Ausblick für das Jahr 2015 am 13. März 2015 im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in Nürnberg veröffentlichen.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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