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GfK mit enttäuschendem zweiten Quartal

Das Ergebnis des Nürnberger Marktforschers lag im ersten Halbjahr dieses Jahres unter den Vorjahreszahlen. Vor allem das zweite Quartal war enttäuschend. Anlaufschwierigkeiten bei Projekten im Sektor Consumer-Choices. Umsatz ebenfalls rückläufig.

Während die Gruppe im ersten Quartal 2016 ein organisches Wachstum von 0,9 Prozent erzielte, ist der Umsatz im ersten Halbjahr 2016 um 1,5 Prozent zurückgegangen. Die Marge lag mit 8,2 Prozent annähernd auf Höhe des ersten Quartals, reichte jedoch nicht an das Vorjahresquartal (9,5 Prozent) heran. Das angepasste operative Ergebnis ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,3 Millionen Euro auf 58,9 Millionen Euro zurück. Dem guten organischen Wachstum im Consumer-Choices-Geschäft stehe ein rückläufiger Umsatz bei Consumer Experiences gegenüber.

Der Umsatz der Gruppe betrug in der ersten Jahreshälfte 721,7 Millionen Euro. Insgesamt ist der Umsatz der GfK Gruppe damit um 3,4 Prozent zurückgegangen. Währungseffekte hatten daran mit minus 2,4 Prozentpunkten einen deutlichen Anteil.

Das angepasste operative Ergebnis ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,3 Millionen Euro auf 58,9 Millionen Euro zurück. Die Marge lag bei 8,2 Prozent nach 9,5 Prozent im ersten Halbjahr 2015.

GfK-Vorstandsvorsitzender Matthias Hartmann sagte: „Das zweite Quartal war enttäuschend. Wir mussten hier auch Vorsorgemaßnahmen für Verzögerungen bei Wachstumsinitiativen im Sektor Consumer-Choices vornehmen. Unser Fokus liegt jetzt auf der Überwindung der Anlaufschwierigkeiten dieser Projekte und der Verbesserung des Auftragseingangs im Sektor Consumer Experiences.

Die darüber hinaus angestoßenen Kostensenkungen und Ressourcenanpassungen werden im zweiten Halbjahr einen positiven Beitrag leisten. Sehr erfreulich ist, dass sich unser Cashflow positiv entwickelt hat.“

GfK hatte zuvor mitgeteilt, dass Hartmann zum Ende des Jahres den Vorstandsposten wegen unterschiedlicher Auffassungen mit dem Haupteigner GfK Vereint räumen wird. (hed)

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