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Branche


Hartmann und Mahlert verlassen GfK

Matthias Hartmann 

 Matthias Hartmann

Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender von GfK SE wird zum Ende des Jahres seinen Posten räumen. Das teilt das Unternehmen in einer Ad hoc Mitteilung kurz vor der Verkündung der Quartalszahlen mit. Auch Mahlert will gehen. Unterschiedliche Auffassungen mit dem GfK Verein.


Der Aufsichtsrat habe sich mit Hartmann "einvernehmlich darauf verständigt". Es ist aber auch von "unterschiedlichen Ansichten zur langfristigen geschäftspolitischen Ausrichtung mit dem Großaktionär GfK Verein" die Rede. Das Ausscheiden erfolgt zum Ende des Jahres. Hartmann werde bis zu diesem Zeitpunkt seine Aufgaben an seine Vorstandskollegen übertragen, heißt es weiter.

Gerhard Hausruckinger wird zusätzlich zu seiner Aufgabe als Vorstand des Sektors Consumer Choices interimistisch die Rolle als Sprecher des Vorstands übernehmen. Zudem wird Arno Mahlert sein Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender ebenfalls "wegen unterschiedlicher Auffassungen in der Zusammenarbeit mit dem Großaktionär" niederlegen.

Vor wenigen Tagen musste das Unternehmen eine Gewinnwarnung veröffentlichen, da die Marge voraussichtlich unter den Erwartungen zurückbleibe. Bereits im Vorjahr war Mitte des Jahres eine solche Gewinnwarnung ergangenen.

Im April hatte der Mehrheitseigner GfK Verein auf der ordentlichen Hauptversammlung Ralf Klein-Bölting und Prof. Raimund Wildner in den Aufsichtsrat geschickt. Wildner, der bereits im April gegenüber planung&analyse sagte, seine größte Sorge sei die GfK, gibt heute keine Stellungnahme gegenüber der Presse ab. Im Laufe des Tages werden die Quartalszahlen des Unternehmens bekannt gegeben. (hed)
Nähere Informationen von GfK finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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