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Branche


ISO-Norm für Webanalysen in Arbeit

© Silke Kaiser  / pixelio.de    

 © Silke Kaiser / pixelio.de

Für Webanalysen gibt es derzeit noch keine ISO-Norm. Zu Begriffen und Anforderungen an Dienstleistungen der Markt-, Meinungs- und Sozialforschung besteht bereits die ISO 20252. Ergänzend dazu regelt ISO 26362 den Umgang mit sogenannten Access Panels.

Inhalte der neugeplanten Norm sind Qualitätsanforderungen an die unterschiedlichen Methoden und Techniken von Web-Analysen. Die künftige Norm soll die Terminologie und die Anforderungen für das Erheben, Analysieren und Dokumentieren von Daten festlegen, die zum Zweck der Markt-, Meinungs- und Sozialforschung im Internet gewonnen werden, sowie Maßgaben für den sicheren Umgang mit diesen Daten beinhalten. Besonders im Fokus stehen Social Media und "User-generated Content". Die Norm wird eine spezifische Ergänzung zu ISO 20252 und ISO 26362 sein.
 
Die Initiative geht vom Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsverbände e.V. (ADM) und dem Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) sowie anderen Marktforschungsorganisationen aus. Weitere mitwirkende Länder sind u.a. Großbritannien, Japan, Kanada, die Niederlande, Spanien, Südafrika und die USA. Den Vorsitz der zuständigen ISO Working Group ISO/TC 225/WG 3 hat der Geschäftsführer des ADM, Erich Wiegand. Das Sekretariat führt das Österreichische Normungsinstitut Austrian Standards, über das auch der Normungsantrag bei ISO gestellt wurde. Die Auftaktsitzung fand am 29. und 30.09.2014 in Wien statt.
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