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Branche


Nielsen zurück an die Börse

Nielsen, der Weltmarktführer bei der Erhebung von TV-Einschaltquoten und Verbraucherverhalten, will laut "Financial Times" (26.4.2010)zurück an die Börse. Beim voraussichtlich noch in diesem Jahr anstehenden Börsengang hoffen die Eigner auf eine Bewertung von bis zu 21 Milliarden US-Dollar.

 
Die sechs Beteiligungsgesellschaften Alpinvest, Blackstone, Carlyle, Hellman & Friedman, Kohlberg Kravis Roberts und Thomas H. Lee hatten Nielsen 2006 damals noch unter dem Namen VNU für 7,6 Milliarden Euro gekauft und von der Börse genommen. Noch steht nicht fest, wie viele Aktien die Eigner platzieren wollen.
 
Aus dem Umfeld von Nielsen verlautete laut Zeitung, dass sich die Finanzinvestoren eine Bewertung erhoffen, die dem 11- bis 13-fachen des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen entspricht. Im vergangenen Jahr hatte Nielsen dem Bericht zufolge einen operativen Gewinn von 1,6 Milliarden Dollar erzielt. Unter dem Strich stand wegen hoher Zinsbelastungen und Wertminderungen ein Verlust von 490 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 4,8 Milliarden. Nielsen war nicht zu einer Stellungnahme bereit.
Mit den Erlösen aus dem Börsengang sollen dem Bericht zufolge zum einen Nielsens Schulden zurückgezahlt werden, zum anderen wollen die Eigner profitieren. Nach der mit Schulden finanzierten Übernahme hatte das Unternehmen Ende 2009 rund 8,66 Milliarden Schulden.
 
Seit sich im vergangenen Jahr große amerikanische Medienfirmen, Werbeagenturen und Werbetreibende mit dem Ziel zusammen getan haben, effektivere Wege zu finden, das Verhalten von Fernsehzuschauern und Internetnutzern zu messen, steht auch das Geschäftsmodell von Nielsen zur Frage.
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