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Die vier Wettbewerber in Zahlen 

 Die vier Wettbewerber in Zahlen

Die Großen in der weltweiten Marktforschung haben verschiedene Strategien bezüglich ihrer Marke oder ihrer Positionierung. In einem Punkt sind sie sich jedoch einig: Zahlen auf Länderebene geben wir nicht heraus.

Von Sabine Hedewig-Mohr

Nielsen, Kantar, Ipsos und GfK, das sind die größten Fullservice-Anbieter weltweit. Natürlich kommen sie ihrer Publizitätspflicht nach. Die Informationen über die finanzielle Entwicklung in einzelnen Ländern sind hingegen spärlich. Aber planung&analyse hat Fakten und Hintergründe recherchiert.

NIELSEN

kannte bereits vor 90 Jahren Big Data“ sagt Steve Hasker, der COO des amerikanischen Unternehmens, das der älteste und gleichzeitig auch der größte Marktforscher ist. 6,2 Milliarden US-Dollar Umsatz sind es im vergangenen Jahr gewesen mit einem Wachstum von 5 Prozent bei konstanten Wechselkursen. Unter realistischen Bedingungen sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent. Nielsen-CEO Mitch Barns bezeichnet 2015 dennoch als „ein hervorragendes Jahr“ und verweist auf das 38. Quartal in Folge mit Wachstum. Gelungen ist dies vor allem dank des Rollouts des Nielsen Total Audience Measurement im Watch-Segment (2,3 Milliarden Dollar Umsatz). TV wird auf allen Kanälen und Geräten gemessen und mit weiteren Informationen über die Haushalte angereichert.

Hierzulande ist die Bedeutung dieses Tools geringer, da vor allem die GfK hier punktet und mit der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung einen festen Vertrag hat . Im größeren Buy-Segment (3,3 Milliarden Dollar Umsatz) von Nielsen werden monatlich Milliarden Transaktionen aus Haushalten und dem Handel erfasst und mit Konsumentenbefragungen vereint. Sie bieten vor allem für die Hersteller schnelldrehender Konsumgüter Einblicke in Abverkauf und Marktanteile, und das in 106 Ländern der Welt.

So weit, so transparent. Beim Deutschlandgeschäft wird der Mafo-Riese etwas einsilbiger. Erst seit einem Jahr hat das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt wieder einen Pressesprecher. Die Umsatz-Entwicklung sei auf demselben Niveau wie im Konzern, heißt es. Laut Schätzung von Context werden 106 Millionen Euro umgesetzt. Dies wird jedoch von der Deutschlandzentrale nicht kommentiert. Neuerdings macht sich Nielsen auch auf ganz anderen Gebieten einen Namen. Barns berichtet in seinem Jahresauftakt-Brief von Nielsens Innovation Labs in Tel Aviv, Singapur und im Silicon Valey.

Alleine Daten sammeln war also gestern. Damit kann Nielsen auch in Deutschland punkten. Am Rande der Eröffnung eines neuen Frauenhofer-Institutes in Halle an der Saale konnte Bundeskanzlerin Angela Merkel das Fourier One Headset von Nielsen bewundern. Mit diesem Gerät wird ein Elektroenzephalogramm (EEG) auf trockenem Kopf und ohne Kabel, aber dennoch mit hoher Präzision möglich. Die kürzlich gegründete Nielsen Tele Medical GmbH soll die medizinische Anwendung dieser Erfindung weiter verfolgen. Dank Nielsens Übernahme von Innerscope Research im vergangenen Jahr sei das Unternehmen die größte Organisation zur neurowissenschaftlichen Verbraucherforschung weltweit geworden.

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