ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Branche


Vorsätzliche Verbrauchertäuschung!

© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Als vorsätzliche Verbrauchertäuschung kritisiert die Initiative Markt- und Sozialforschung die Vertriebspraktiken des Versicherers ERGO. Der Versicherungsvertreter kündigt als „Türöffner“ an der Haustür an, eine Meinungsumfrage durchführen zu wollen. Tatsächlich aber geht es vor allem darum, den Vorsorgebedarf potenzieller Kunden zu ermitteln.
 
Die Initiative Markt- und Sozialforschung betont in ihrer Stellungnahme, dass Markt- und Sozialforschung niemals mit Verkauf verknüpft ist. Bei der ERGO „Meinungsumfrage“ aber geht es darum, individuelle Daten zu gewinnen, um dann passende Versicherungsangebote zu unterbreiten. Seriöse Umfragen dagegen sind immer anonym und werden nicht personenbezogen ausgewertet.
 
Im vorliegenden Fall ist es für den Verbraucher besonders schwierig zu erkennen, dass es sich um ein Verkaufsgespräch handelt: Der Vertreter stellt sich mit einem Empfehlungsschreiben des Deutschen Familienverbands (DFV) an der Haustür vor, das heißt, als Auftraggeber der Meinungsumfrage vermutet der Gesprächspartner einen gemeinnützigen Verband.
 
Die Initiative Markt- und Sozialforschung fordert die Verbraucher auf, wenn sie um die Teilnahme an einer Umfrage gebeten werden und sich unsicher sind, ob es sich dabei um eine seriöse Umfrage handelt, sich von der Interviewerin oder dem Interviewer das Institut mit Telefonnummer nennen zu lassen, das die Befragung durchführt. Dort kann man sich dann telefonisch oder auch auf der Website rückversichern, dass es sich um eine anonyme Erhebung der wissenschaftlichen Markt- und Sozialforschung handelt.
 
Die Initiative Markt- und Sozialforschung will die Öffentlichkeit über Markt- und Sozialforschung und deren Unterschied zu Werbung und Verkauf informieren.
Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email