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Branche


Wissen ist Macht – Teilen ist mächtiger

Beim 42. PUMa-Plenum von planung&analyse in Frankfurt ging es um Knowledge Management. Zwei Referenten stellten über 30 betrieblichen Marktforschern moderne Methoden vor.
Foto: planung&analyse 

 Foto: planung&analyse


Ein PUMa beschreibt den Worst Case. Er bekam einen Auftrag für eine Studie auf den Tisch, suchte ein Institut aus und beauftragte es. Wenig später rief das Institut wieder an und sagte: „Das würden wir gerne für Sie machen, aber wir haben es bereits vor drei Jahren für Sie erhoben.“

Das Wissen über die Ergebnisse und die Existenz zahlreicher Marktforschungsstudien steckt häufig nur in den Köpfen der betrieblichen Marktforscher. Natürlich ist es digital abgelegt, aber nicht so, dass andere – und seien es nur Kollegen in der Abteilung – darauf zugreifen können. Die Notwendigkeit für ein professionelles Knowledge Management erschließt sich schnell.

Über 30 betriebliche Marktforscher kamen daher nach Frankfurt, um im Kreis eines PUMa-Plenum zu erfahren, wie das Wissen aus zahlreichen Studien verwaltet und für eine große Nutzerschaft erschlossen werden kann.

Die Firma Market Logic hat sich darauf spezialisiert, Wissen in Unternehmen verfügbar zu machen und bietet ein ausgefeiltes System mit verschiedenen Ausbaustufen an. Es kann zum Verwahren und Verwalten der Studien genutzt werden, es kann auch als Auftragsplattform oder auch zur täglichen Informationsbeschaffung aus zahlreichen Quellen für ein Unternehmen dienen.

Frau Hagenauer-Stattmann stellte das System vor und erklärte, dass es auch selbstlernend sei und sich somit nach und nach auf den Nutzer einstellen könne. Wer dann etwa nach „Haarproblemen von Verbrauchern“ sucht, findet auch Beiträge, in denen es um dünnes Haar geht, selbst wenn das Wort Haarprobleme im Text gar nicht vorkommt; eine intelligente Suche.

Am Nachmittag berichtete ein betrieblicher Marktforscher, wie er gleich in mehreren Unternehmen sich des Themas angenommen hat. Das System, das Martin Greulich vor drei Jahren bei Boehringer Ingelheim eingeführt hat, ist ebenfalls mächtig und aufwändig. In seinem Vortrag machte er aber deutlich, worauf es wirklich ankommt:  Erst durch das Teilen und Nutzbarmachen des Wissens werden die zahlreichen Studien für das Unternehmen zu einem wirklichen Wert. Und vielleicht noch wichtiger: die Marktforscher werden mit ihrer Arbeit besser wahrgenommen und wertgeschätzt.

Weitere Informationen zum Thema lesen Sie in planung&analyse 5/2016 ab dem 20. Oktober 2016.



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