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10 Praxis-Tipps: Erfolgreiche Innovationsprojekte

In leicht verständlicher Form geben im Rahmen der „10 Praxis-Tipps“ erfahrene Marktforscher ihr Wissen weiter. Es geht dabei nicht um „Bedienungsanleitungen“, denn dafür wäre jede einzelne Aufgabenstellung viel zu komplex, sondern um Tipps und Anregungen aus der Praxis. Diese kompakte Zusammenstellung soll Einsteigern in ein neues Themengebiet eine Hilfestellung sein und Orientierung geben. Hier die Tipps von Professor Dr. Guido Quelle (Mandat Managementberatung):

10 Praxis-Tipps: Erfolgreiche Innovationsprojekte

 
1. Den Bedarf des Marktes präzise verstehen.
Zu häufig gehen Innovationen nicht in die richtige Richtung, weil der Markt nicht gut genug verstanden wurde. Es genügt nicht, zu meinen, zu wissen, was die Kunden wollen, sondern man muss es tatsächlich wissen.
 
2. Jede Innovation als Projekt definieren.

Innovation ist grundsätzlich ein Prozess, aber jede einzelne Produkt- oder Dienstleistungsinnovation innerhalb dieses Prozesses muss als Projekt verstanden werden. Projekte aber haben einen Anfang und ein Ende, das im Vorfeld bereits definiert wird.
 
3. Klare Zuständigkeiten schaffen.
Insbesondere bei Innovationsprojekten ist es entscheidend, dass nicht jeder für alles verantwortlich ist. So löblich Identifikation mit einer Innovation auch ist, so sehr ist doch zu vermeiden, dass unklare Zuständigkeiten auftreten.
 
4. Doppelarbeit vermeiden.
Nicht selten arbeiten, insbesondere in mittelgroßen und großen Unternehmen, mehrere Mitarbeiter oder sogar Abteilungen an den gleichen Themen. Eine unternehmensinterne Öffentlichkeitsarbeit über Innovationen hilft, dies zu vermeiden.
 
5. Messgrößen für den Erfolg definieren.
Wie soll erkannt werden, dass eine Innovation erfolgreich ist, wenn es keine Messgrößen gibt, die den Erfolg erkennen lassen? Messgrößen sind im Vorfeld zu definieren und sorgsam zu durchdenken.
 
6. Rentabilitätsvorgaben nicht zu streng fassen.
Manch gedanklich und konzeptionell gutes Innovationsprojekt ist schon gescheitert, weil die Rentabilitätsvorgaben zu streng waren. Gerade bei Innovationen, die nur ins Leben gerufen werden sollten, wenn das Unternehmen vom Erfolg überzeugt ist, dürfen die Zügel aber etwas lockerer gelassen werden.
 
7. Die Aufmerksamkeit hoch halten.
Häufig sind bei Innovationsprojekten, insbesondere bei Produktinnovationen, längere zeitliche Strecken zu überwinden. Um sicherzustellen, dass nicht plötzlich Routineaufgaben die Oberhand gewinnen, muss die Aufmerksamkeit der Führung hoch gehalten werden.
 
8. Nur Verkraftbares angehen.
Jede Organisation hat ihre eigene Grenze der Beanspruchbarkeit. Wird eine Organisation mit einer geplanten Innovation überfordert, ist nicht nur das Innovationsprojekt, sondern auch das Routinegeschäft gefährdet.
 
9. Standards nutzen.
Zu oft wird das Rad mehrfach erfunden, statt Standards zu verwenden, die bereits im Unternehmen vorhanden sind. Dies kann an mangelnder Information über bestehende Standards und Erfahrungen oder an mangelnder Sorgfalt bei der Zusammenstellung der Informationen im Vorfeld liegen.
 
10. Die Unternehmensführung einbinden.
Ohne die Unternehmensführung können Innovationen, die zu stärkerem Wachstum führen sollen, nicht gelingen, weil sonst die Gefahr besteht, dass sich Prioritäten überlagern. Die Unternehmensführung muss stets eingebunden sein – idealerweise mit einem Innovationspaten. 

Diese zehn Punkte sind Bestandteil der 10-Praxis-Tipps-Serie, die regelmäßig von planung & analyse veröffentlicht wird. Die Serie wird herausgegeben von Dr. Gwen Kaufmann (planung & analyse) und Uwe Matzner (research tools).

Hier geht's zu den bisher erschienenen 10-Praxis-Tipps

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