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10 Praxis-Tipps: Erfolgreiche Pressearbeit in der Marktforschung

In leicht verständlicher Form geben im Rahmen der „10 Praxis-Tipps“ erfahrene Marktforscher ihr Wissen weiter. Es geht dabei nicht um „Bedienungsanleitungen“, denn dafür wäre jede einzelne Aufgabenstellung viel zu komplex, sondern um Tipps und Anregungen aus der Praxis. Diese kompakte Zusammenstellung soll Einsteigern in ein neues Themengebiet eine Hilfestellung sein und Orientierung geben. Hier die Tipps von 
Iris Rozdzynski und Kirsten Akanho (Textbrücke):

10 Praxis-Tipps: Erfolgreiche Pressearbeit in der Marktforschung

 
1. Gute Pressearbeit wirkt wie Werbung – sieht aber nicht so aus.
Verpacken Sie Ihre Botschaften in sachlich-informative Meldungen, in hochwertige Fachartikel oder in unterhaltsame Interviews. Wichtigstes Kriterium ist dabei immer der Nutzen, also der Informationswert, für den Adressaten. Je neutraler und qualitativ hochwertiger der Text ist, umso glaubwürdiger kommt auch die darin sorgfältig verpackte Unternehmens- oder Produkt-Botschaft beim Empfänger an. 
 
2. Definieren Sie Ihre Kommunikationsziele und Ihre Zielgruppen.
Präsenz in Branchenmedien ist wichtig. Aber denken Sie auch darüber hinaus: PR-Aktivitäten in Special-Interest- oder Publikumsmedien schaffen nicht nur Bekanntheit. Sie ebnen den Weg in neue Märkte sowie zu Neukunden, und sie bestätigen Ihre Geschäftspartner in ihrer Wahl. Formulieren Sie zunächst Ihre Unternehmens- und Produktbotschaften. Legen Sie dann Ihre Kommunikationsziele und die Adressaten fest, die Sie mit Ihren Botschaften erreichen möchten. 
 
3. Meiden Sie das Gießkannenprinzip und formulieren Sie ein PR-Konzept.

Welche Märkte bzw. welcher Kundenkreis ist zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Botschaften oder Argumenten am besten zu erreichen und zu überzeugen? Sorgfältige Planung und Überlegung an diesem Punkt bildet die Basis Ihres PR-Erfolgs. Schaffen Sie einen festen Zeitrahmen für Ihre PR-Arbeit. Formulieren Sie erst dann die Botschaften, die Sie innerhalb des Zeitrahmens und zu relevanten, festen Terminen an Ihre Adressaten transportieren wollen.
 
4. Machen Sie einen realistischen Mediaplan.
Wenn Sie mit einer Redaktion persönlich vertraut sind, wird man einen „Schnellschuss“ wohl im Rahmen des Möglichen berücksichtigen. Generell ist es aber sinnvoll, nicht nur die anvisierten Medien, sondern auch die Zeit für das „Warming-up“ und die erforderliche Absprachen mit einzuplanen. Längere Artikel oder Beiträge müssen rechtzeitig zur Bearbeitung vorliegen. Sonst wird rasch eine Kurzmeldung daraus.
 
5. Sprechen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppen.
Sie wissen genau, welche Message Sie kommunizieren wollen. Prüfen Sie zunächst, ob die Inhalte Ihrer Botschaften für Ihre Zielgruppe genau so wichtig sind, wie für Sie selbst. Wenn dem so ist – und nur dann – wählen Sie für Ihre Message eine zielgruppengerechte Kommunikationsform und Sprache.
 
6. Stellen Sie sich vor, Sie wären selbst der Redakteur…
Verfassen Sie Ihre Pressemitteilungen und Presse-Texte so, dass der Redakteur auf Anhieb das Thema erkennt und den Text mit möglichst wenig Aufwand redigieren kann. Dazu ist es wichtig, auch in der Sprache der jeweiligen Redaktion zu schreiben.
 
7. Halten Sie Kontakt zu den für Sie wichtigen Redaktionen.
Es macht die Arbeit für den Redakteur und für Sie einfacher, wenn beide Seiten wissen, was der jeweils andere tut und welche Themen gerade aktuell sind. Auch das gegenseitige Vertrauen ist ein nicht unerheblicher Faktor für die erfolgreiche Zusammenarbeit.
 
8. Benennen Sie einen festen Ansprechpartner für Ihre PR.
Egal, ob Sie Ihre PR-Arbeit intern oder extern realisieren, wichtig ist ein fester Ansprechpartner für die Redaktionen – aber auch für die interne Abwicklung. Idealerweise ist das jemand, der sich mit Medien auskennt und in der Lage ist, auch komplizierte Sachverhalte klar und verständlich zu formulieren. Jeder kann schreiben – doch es hat gute Gründe, dass redaktionelle Arbeit und Unternehmenskommunikation in Studiengängen vermittelt werden.
 
9. Gehen Sie wertschätzend mit Ihren Pressekontakten um.
Redakteure sind keine Dienstleister für Unternehmen, sondern sie haben die Aufgabe, die Nutzer ihres Mediums mit relevanten Informationen zu versorgen. Manche guten Ideen für Artikel, Meldungen und Beiträge entstehen im Rahmen der direkten Kommunikation.
 
10. This is not America – vermeiden Sie Superlative.
Der Stil amerikanischer oder englischer Pressetexte klingt für manchen Unternehmer vielleicht zunächst verlockend. Doch die dort übliche Herausstellung des Unternehmens, der Produkte, der Mitarbeiter oder des Kundennutzens wirkt – direkt ins Deutsche übersetzt – schnell übertrieben.


Diese zehn Punkte sind Bestandteil der 10-Praxis-Tipps-Serie, die regelmäßig von planung & analyse veröffentlicht wird. Die Serie wird herausgegeben von Dr. Gwen Kaufmann (planung & analyse) und Uwe Matzner (research tools).

Hier geht's zu den bisher erschienenen 10-Praxis-Tipps

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