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"Amtliche" deutsche Rechtschreibung: Nur ein Drittel hat den Durchblick

Seit Anfang August sind die neuen deutschen Rechtschreibregeln in Kraft getreten. Bayern und Nordrhein-Westfalen, die mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung stellen, halten an den Übergangsregeln fest. Um den Informationsstand zum neuen Regelwerk ist es trotz Übergangsfristen schlecht bestellt. Nur etwa ein Drittel der Deutschen sind über die neuen Regeln sehr gut bzw. gut informiert. Der Informationsstand zur neuen deutschen Rechtschreibung fällt lediglich bei den Jüngeren und bei Personen mit höherem Bildungsstand etwas besser aus. Aber selbst bei den Höhergebildeten sagen nur 45 Prozent, dass sie sehr gut bzw. gut informiert sind.
 
Je schlechter der Informationsstand zur neuen Rechtschreibung, desto eher spricht man sich gegen die Verwendung der neuen Regeln aus. Fast drei Viertel der Personen (74 Prozent), die einen schlechten Informationsstand haben, wollen nach der amtlichen Einführung nicht nach den neuen Regeln schreiben. Betrachtet man die beiden Bundesländer Bayern und Nordrhein-Westfalen, für die die neue Rechtschreibung erst einmal nicht amtlich ist, im Vergleich zu den restlichen Bundesländern, zeigt sich, dass dort sogar ein etwas besserer Informationsstand herrscht. Auch liegt der Anteil der Ablehner in Bayern und Nordrhein-Westfalen mit 55 Prozent etwas niedriger als in den restlichen Bundesländern (61 Prozent).
Quelle: Zeitungs Marketing Gesellschaft; www.zmg.de

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