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Angst um Wirtschaftsentwicklung und Arbeitsplätze stark gestiegen

Beinahe jede(r) zweite Österreicher(in) (47%) befürchtet eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden 12 Monaten und fast ebenso viele (43%) fürchten einen Anstieg der Arbeitslosigkeit.
 
Die Sorge um die Konjunktur und die Arbeitsplätze sind damit zur vorherrschenden und dringlichsten Frage im Land geworden und haben die Teuerung als Thema Nummer Eins abgelöst: nur noch 12 Prozent glauben an eine Zunahme der Preissteigerungen in den kommenden 12 Monaten (43% sehen einen Rückgang). Dies sind die zentralen Ergebnisse der Konjunkturumfrage von GfK Austria vom August. Befragt wurden im Auftrag der Europäischen Kommission und der österreichischen Nationalbank monatlich 1.500 Personen (kontinuierlich seit 1995).
 
Diese massive Verschlechterung stelle – gerade angesichts einer zunehmend stotternden Konjunktur bei dem wichtigsten Handelspartner Österreichs in Europa – die neue und größte Herausforderung an die Politik in Österreich dar. Gefragt sei Wirtschaftskompetenz und nicht die Verteilung von teuren Wahlzuckerln, die jenes Geld kosten, das man in Kürze für die Ankurbelung der Konjunktur und die Sicherung der Arbeitsplätze brauchen wird.
Quelle: GfK Austria; www.gfk.at

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