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Arzneimittel-Abgaben aus Apotheken schwächer als im Vorjahr, aber kein Einbruch

Der Apothekenmarkt ist in den ersten zwei Monaten des Jahres schwach gestartet: Umsatz und Absatz der Apothekeneinkäufe beim Großhandel und direkt bei den Pharmaunternehmen liegen knapp unter dem Vorjahr.
 
Auch die aktuell ermittelten Abgaben aus öffentlichen Apotheken folgen dem gleichen Trend. Dabei unterscheiden sich die Rückgänge nur um einen Prozentpunkt. Auf Basis der Einkäufe ging der Umsatz um -1% auf rund 4 Milliarden Euro (Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers, ApU) zurück, die Menge in Packungen stagnierte (+0,6%).
 
Auf der Apothekenverkaufsseite fiel der Umsatz um -2% niedriger aus, der Absatz ging um -1% zurück. Die Apotheken hatten sich also nur wenig bevorratet. Während verschreibungspflichtige Arzneimittel nach Umsatz und Menge leicht verloren, entwickelten sich OTC-Präparate (OTC = over the counter = rezeptfrei) insgesamt noch leicht positiv. Denn in den ersten beiden Monaten des Jahres grassierte eine Erkältungswelle, die den Verkauf entsprechender Medikamente nach oben trieb. Bei Arzneigruppen wie z.B. Hustenmitteln, Erkältungspräparaten oder Einreibmitteln war nach den Abgaben der Apotheken sogar ein Umsatzwachstum im unteren zweistelligen Bereich zu verbuchen.
 
Auch bei verschiedenen Arzneimittelsegmenten geht der Trend von Einkäufen und Abgaben in die gleiche Richtung. Generika legten nach den Abgaben der Apotheken bei Umsatz wie Absatz jeweils um +2% zu, Originale unter Patentschutz verloren nach Menge um -1%, während der Umsatz um knapp +7% stieg. Altoriginale, die nicht mehr patentgeschützt sind, mussten zweistellige Einbußen hinnehmen.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von IMS Health.
Quelle: IMS Health; www.imshealth.de

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