ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Automobilzulieferer zu optimistisch, Krisenmaßnahmen nicht radikal genug

Den Automobilmärkten in Westeuropa stehen nachhaltige Veränderungen bevor: In der Branche geht man davon aus, dass nahezu 17 Prozent der Automobilzulieferer vom westeuropäischen Markt verschwinden werden. Weltweit wird sogar von einer Konsolidierung in Höhe von 19 Prozent ausgegangen.
 
Die mittelfristigen Aussichten der über 50 nationalen und internationalen Automobilzulieferer, die sich an der Befragung beteiligten, sind ebenso düster: Auf Grund von Kapazitätsverlagerungen nach Osteuropa und in die asiatischen Wachstumsregionen gehen rund 64 Prozent davon aus, dass das westeuropäische Produktionsniveau die Volumina des Top-Jahres 2007 nicht wieder erreichen wird.
 
Über 80 Prozent der Befragten vertrauen immer noch auf "klassische" operative Ansätze, um die angespannte wirtschaftliche Situation zu überwinden. Dazu zählen unter anderem Prozess-Optimierungen oder die Anpassung der Personalkosten. Weniger als 40 Prozent haben Ansätze zur nachhaltigen Anpassung ihrer Strukturen, zum Beispiel durch Standortschließungen und der Neuausrichtung ihres Geschäftsmodells durch Optimierung und/oder Bereinigung der Produktpalette implementiert. Auch Planungen in diesem Bereich werden heute lediglich von 33 Prozent bzw. 39 Prozent in Erwägung gezogen.
 
Zudem rechnen die befragten Unternehmen für den westeuropäischen Markt erst im ersten Quartal 2012 mit einer deutlichen Erholung.
 
Das sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner.
Quelle: Dr. Wieselhuber & Partner; www.wieselhuber.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email