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Beim Arzneimittelkauf entscheidet die Beratung

Jeder Vierte Bundesbürger informiert sich regelmäßig über gesundheitsrelevante Themen, fast zwei Drittel zumindest manchmal. Als Informationsquelle vertrauen 70 Prozent der Befragten dem Arztgespräch, gefolgt von der Empfehlung des Apothekers (10%).
 
Das Internet liegt in diesem Ranking auf Platz 4, hinter den Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Das geringste Vertrauen bringen die Befragten dem Fernsehen sowie Zeitungen und Zeitschriften entgegen. Am häufigsten werden Informationen zu Krankheitsverläufen und klassischen Behandlungsmethoden im Internet gesucht. Hier nutzt etwas mehr als die Hälfte der Befragten Online-Lexika und ein Drittel Foren, um sich über gesundheitsrelevante Themen zu informieren.
 
Der Anteil der Verbraucher, die über das Internet bereits Arzneimittel bestellt haben, ist im letzten Jahr deutlich gestiegen: 2008 hatte bereits die Hälfte der Befragten Erfahrungen mit Internet-Bestellungen. In Abhängigkeit von der Indikationsgruppe schwankt der Anteil der Onlinekäufer zum Teil jedoch beträchtlich.
 
Positiv beurteilen die Verbraucher, die bereits Erfahrung mit dem Kauf von Arzneimittel über das Internet haben, insbesondere die bequeme Bestellmöglichkeit (89 Prozent), die besten Preise zu bekommen (65 Prozent) und die zuverlässige (66 Prozent) und schnelle Lieferung (63 Prozent). Die Hälfte derjenigen, die noch nie ein Produkt über Internet bestellt haben, gab als Grund die fehlende Beratungsmöglichkeit an.
 
Beratung ist offenbar nach wie vor ein wichtiger Aspekt beim Arzneimittelkauf, insbesondere im OTC-Geschäft: Drei Viertel der Befragten geben an, sich dabei von ihrem Apotheker beraten zu lassen. Arzneimittelkäufe außerhalb der Apotheke scheinen aus Verbrauchersicht an Attraktivität zu verlieren: Nur noch 34 Prozent (Vorjahr 43%) geben an, Arzneimittel verstärkt außerhalb der Apotheke zu kaufen. Die Hälfte der Befragten hält Produkte aus der Apotheke für wirksamer als Produkte aus Drogerie- oder Supermarkt (siehe Abbildung 2). Hier ist allerdings ein Rückgang von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.
 
Das sind die Ergebnisse des Nielsen OTC-Surveys. Darin werden gesundheitsspezifische Einstellungen und Gewohnheiten von 6.000 Haushalten in Deutschland analysiert.
Quelle: The Nielsen Company; www.de.nielsen.com

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