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Beliebte Elektronikmarken - Sony macht das Rennen

Sony ist weltweit die beliebteste Elektronikmarke, Sanyo dagegen bekommt von den Verbrauchern unabhängig von Alter, Geschlecht und Einkommen die schlechtesten Noten. Das sind die Ergebnisse der jüngsten internationalen Verbraucherbefragung zum Ansehen großer Konsumelektronik-Marken. Die 15 untersuchten Marken waren Apple, Canon, Casio, Dell, Hitachi, Hewlett-Packard, Microsoft, Nokia, Panasonic, Philips, Pioneer, Sanyo, Sharp, Sony und Toshiba. Die Konsumenten wurden nach ihren Eindrücke´n und Erfahrungen mit diesen Marken hinsichtlich Qualität, Vertrauen und Herkunftsland gefragt. Auf die Frage, welche Begriffe sie mit den verschiedenen Marken verbinden, assoziierten die Umfrageteilnehmer Sony mit "luxuriös", Nokia mit "innovativ", "freundlich" und "einnehmend". Apple wurde als die "individuellste" und "exklusivste" Marke wahrgenommen, Microsoft als "leistungsstark" und sehr "amerikanisch". Sony schnitt auch in anderen Gebieten gut ab: So steht die Marke in der Verbrauchermeinung für "Internationalität" und "Vertrauenswürdigkeit". Nokia sammelte Pluspunkte für seine Kundenorientierung und ein "offenes Ohr" für die Kunden. Sony und Nokia wurden zudem als die beiden zuverlässigsten Marken unter den 15 Elektronikfirmen gesehen.
 
Die großen Elektronikkonzerne investieren beträchtliche Summen in Marketing und Werbung, um das Image ihrer Marken zu stärken: Microsoft gab in den ersten 10 Monaten des Jahres 2004 allein 260 Millionen Dollar für US-Medien aus. Sonys Elektronik-Bereich investierte im selben Jahr 150 Millionen Dollar in die US-Werbung. Apple gab 2003 100 Millionen Dollar und zwischen Januar und Oktober 2004 etwa 90 Millionen Dollar für Werbung aus, davon gingen 70 Millionen Dollar allein in die iPod-Werbung. Panasonic gab 2005 rund 60 Millionen Dollar für US-Medien aus. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen zeigen sich für einige Elektronikmarken am Horizont Gewitterwolken. Sanyo zum Beispiel scheint ein ernstes Imageproblem zu haben. Der Marke wurden Attribute wie "stagnierend", "langweilig", "unbedeutend" und "schwach" zugeordnet.
 
Die Kraft der Elektronikmarken lässt in westlichen Märkten nach - trotz der Tatsache, dass die Markenbildung dort am weitesten entwickelt ist. Besonders in Mexiko, China und Brasilien gaben die Befragten an, dass für sie beim Kauf von Elektronikprodukten der Markenname entweder wichtig (6 von 7) oder sehr wichtig (7 von 7) ist. In Ländern wie Großbritannien, Deutschland und Dänemark legten die Verbraucher deutlich weniger Wert auf die Marke (4 von 7). Marken haben besonders in wachsenden Märkten einen wichtigen symbolischen Wert, weil sie dort einen erstrebenswerten Status oder Lifestyle verkörpern. In Sachen Herkunftsland der Marken herrscht bei den Verbrauchern Verwirrung. Nokias finnische und Philips' niederländische Wurzeln waren vielen Befragten nicht geläufig. Die Marken wurden stattdessen Japan bzw. den USA zugeordnet.
Quelle: Global Market Insite; www.gmi-mr.com

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