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Bio-Nahrungsmittel: Der Gesundheit wegen und am liebsten aus dem Supermarkt

Zwar sind Bio-Nahrungsmittel bisher nur mit 5 Prozent am gesamtem Nahrungsmittelumsatz beteiligt, aber der Markt wächst ständig. Auch der Handel verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Nachfrage, selbst namafte Discounter nehmen immer mehr Bio-Nahrungsmittel in ihr Sortiment auf. Frauen liegen beim Kauf von Bioprodukten leicht vor den Männern, besonders bei den Vielverwendern. Gemessen an ihrem gesamten Nahrungsmittelbedarf kaufen immerhin 17 Prozent der Biokunden mindestens jedes zweite Nahrungsmittel als Bioprodukt. Die mit weitem Abstand beliebteste Kaufstätte für diese Produkte ist der Supermarkt (68 Prozent), gefolgt vom Discounter (40 Prozent), Wochenmarkt (35 Prozent), Bioladen/-supermarkt (33 Prozent) und dem Reformhaus (26 Prozent). Unterscheidet man nach Männern und Frauen, so zeigt sich, dass Männer im Discounter deutlich häufiger zu Bioprodukten greifen als Frauen (Männer 47/Frauen 35 Prozent), Frauen bevorzugen eher Spezialgeschäfte wie den Bioladen (Frauen 35/Männer 31 Prozent) und vor allem das Reformhaus (Frauen 36/Männer 17 Prozent).
 
Bei den Gründen, warum man Bionahrungsmittel einkauft, steht auf Platz 1 "weil sie gesünder sind", Platz 2 immerhin "weil sie besser schmecken". Für 28 Prozent der Bio-Kunden ist es eine Frage der Lebenseinstellung, Bioprodukte zu kaufen. Etwa ein Drittel derer, die mit Kindern im Haushalt leben, kaufen Bioprodukte ein, damit ihre Kinder gesund ernährt werden. 7 Prozent geben an, diese Produkte wegen einer bestehenden Krankheit/Allergie zu kaufen.
 
Qualitätssiegel scheinen den Bio-Verbraucher nicht unbedingt zu beeindrucken, denn nur 15 Prozent der Biokunden geben an, nur Produkte mit dem Siegel der EG-Öko-Verordung zu kaufen, 25 Prozent der Biokunden bevorzugen bestimmte andere Siegel, aber 60 Prozent der Biokunden sagen, dass ihnen völlig egal ist, welches Siegel die Ware trägt. Vielleicht auch nicht weiter verwunderlich, bei mehr als 200 auf dem Markt befindlichen Ökosiegeln. Trotzdem glauben 45 Prozent der Verbraucher, dass hinter den unterschiedlichen Siegeln auch unterschiedliche Qualität steht. Ähnlich wie beim Ökosiegel ist die Einschätzung der Verbraucher, wenn es um Marken innerhalb der Biosortimente geht, nur 12 Prozent finden die Marke wichtig. Dass Ökoprodukte teurer sind als herkömmliche Produkte wird von den meisten Verbrauchern (69 Prozent) akzeptiert.
Quelle: Dialego, www.dialego.de

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