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Editor's Pick


Blick in die Zukunft

Wie wird Marktforschung im Jahr 2020 oder 2025 aussehen?  Mehrere Vorträge auf dem Esomar-Kongress beschäftigten sich mit diesem Thema.

Wie wird das Arbeitsgebiet eines Marktforschers aussehen, wenn die Generation Z ins Berufsleben eintritt? Mit dieser Frage beschäftigte sich Insights Consulting aus Belgien und zeigte einige provozierende Eindrücke. Es wird mehr Freelancer geben und diese machen ihr Hobby zum Beruf. Entfernungen spielen für die Zusammenarbeit keine Rolle mehr, Daten werden per Hologramm übertragen. Es wird keine Panels mehr geben, denn kaum noch jemand kann sich auf einen 20 minütigen Fragebogen konzentrieren. Alle Informationen müssen in kleine Portionen verpackt werden, vielleicht mit Emojis. Facebook wird es schon lange nicht mehr geben. Es wird nicht mehr erlaubt sein, in einer Befragung nach dem Geschlecht zu fragen.

Auch Ernest Collings von MESH Planning sieht ein ähnliches Szenario. Er sieht das massive Eindringen von technischen Verfahren in die Marktforschung voraus. „Wir werden keine Menschen befragen, wir befragen Dinge“, glaubt Collings, zum Beispiel einen Kühlschrank. Und Daten werden so wertvoll sein, dass sie an einer neu geschaffenen Börse gehandelt werden.

Auch die bereits am Vortag vorgestellte Studie Insights 2020 bekam nochmals Raum. In einem sehr unterhaltsamen „Wer wird Millionär“-Spiel wurden weitere Erfolgsfaktoren für Unternehmen, die von Overperformern realisiert werden, offenbart. Auf die Frage, wo in den kommenden fünf Jahren am meisten in einem Unternehmen investiert werden sollte, antwortet die Studie: In gute Leute für die Marktforschung. Eine versöhnliche Antwort für das Publikum.(hed)

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