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DFB Trikot polarisiert

Buzz-Verlauf seit dem 4.11. nach Kanälen (Quelle: Linkfluence) 

 Buzz-Verlauf seit dem 4.11. nach Kanälen (Quelle: Linkfluence)

Vom ersten Schock über das neue Nationalmannschaftstrikot des DFB hat man sich nun etwas erholt. Doch wie wurde das Trikot im Social Web aufgenommen? In den letzten 20 Tagen gab es um die 1500 Posts, Tweets oder Artikel zum neuen Trikot und das neue Nationaltrikot polarisiert zweifellos. In den ersten Tagen lag der Anteil der negativen Kommentare zwischen 11 Prozent und 15 Prozent. Am Tag des Länderspiels stieg der Buzz nochmals deutlich an und auch der Anteil der negativen Kommentare erreichte mit 19 Prozent einen Höchstwert.

Interessenterweise wurden an diesem Tag mit knapp 13 Prozent aber auch die höchsten Zustimmungswerte im ganzen Verlauf der Diskussion gezählt. Ab dem 15.11. gehen die negativen Äußerungen sukzessive zurück und die Unterstützung für das neue Nationaltrikot nimmt dagegen kontinuierlich zu. Die inhaltliche Analyse zeigt, dass das Italien-Länderspiel den Wendepunkt brachte. Live und in Bewegung ist die Wirkung des Trikots scheinbar eine andere: Die breite, rote Brust strahlt Selbstbewusstsein aus.

Als Hauptaufreger wurde der Traditionsbruch identifiziert. Das Trikot bricht mit den Vorstellungen eines klassischen Nationaltrikots und ist deshalb gewöhnungsbedürftig. Die Kritik bezieht sich übrigens nicht nur auf den „roten Balken“ auf der Brust, deren Bedeutung nicht klar ist, sondern auch auf die Gestaltung der Hosen und Stutzen. Statt gewohntem Schwarz-Weiss leuchtet es nun in Rot und strahlend Weiss auf dem Platz. Zudem sind auf den ersten Blick die Farben der deutschen Flagge nicht zu erkennen.

Mit Bus und Trikot auf Fanbesuch: Thomas Müller (M.) und Julian Draxler (r.) in München (© DFB/adidas) 

 Mit Bus und Trikot auf Fanbesuch: Thomas Müller (M.) und Julian Draxler (r.) in München (© DFB/adidas)


Eine Gruppe von Studenten des Studiengangs Marktforschung und Konsumentenpsychologie der Hochschule Pforzheim hat die Diskussion rund um das neue DFB-Trikot in einer Social Media Analyse näher untersucht. Unterstützt wurden die Studenten von ihrem Dozenten für Social Media Research Oliver Tabino, Geschäftsführer linkfluence Germany.
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