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Der Preis ist bei Nearfood-Warengruppen nicht alles

Der Preis ist in Nearfood-Warenklassen wie Drogeriewaren keineswegs immer ausschlaggebend für die Kaufentscheidung. Dennoch zeigen Handelsmarken mit einem Zuwachs rund fünf Prozent eine deutlich stärkere Dynamik als die Herstellermarken (+ 2 %) im Zeitraum von 2006 bis 2009.
 
Diese Tendenz setzte sich auch im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum fort. Allerdings zeigt ein Vergleich mit den Halbjahresdaten vor dem Beginn der Wirtschaftskrise (1. HJ 2008:2007) ein noch etwas stärkeres Handelsmarkenwachstum (+ 5,2 %) als im Rezessionszeitraum selbst (+4,6 %) (siehe Abbildung 1). Das Fazit der Retail-Experten: Die Rezession hat das Handelsmarkenwachstum nicht überproportional erhöht.
 
Insgesamt zeigt sich im Nearfood-Bereich ein anhaltender Preisanstieg, der je nach Warengruppe zwischen ein und neun Prozent liegt. Dabei halten die Drogeriemärkte weiterhin ein höheres Preisniveau als der Gesamtmarkt.
 
Je nach Warengruppe gibt es jedoch deutliche Unterschiede in der Preisentwicklung von Handels- und Industriemarke: So haben beispielsweise die Drogeriemärkte im Bereich Körperpflege die Preise für Handelsmarken kräftig erhöht (7,6 %), während bei den Markenar-tikeln kaum Preissteigerungen wahrnehmbar sind (0,7 %). Obwohl Haarpflegeprodukte mit 61 Prozent eine besonders hohe Preisdifferenz zwischen Industrie- und Handelsmarke aufweisen, sind hier doch die Industriemarken eindeutig die Gewinner.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Auswertung von The Nielsen company.
Quelle: The Nielsen Company; www.de.nielsen.com

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