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Deutsche Sparer sind verunsichert

Deutsche Sparer sind verunsichert und wissen nach wie vor nicht, wie sie ihr Geld sicher durch die Krise bringen sollen: 52 Prozent der Deutschen fühlen sich von der Regierung allein gelassen und halten ihre Spareinlagen für nicht genügend geschützt.
 
So sagten 60 Prozent der Deutschen, sie würden sich bei ihrer Anlage-Entscheidung derzeit vor allem auf sich selbst verlassen. Nur 14 Prozent würden hauptsächlich auf Bankberater hören, 10 Prozent auf Freunde oder Familie. Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) misstraut Anlageberatern und jeder Fünfte (20 Prozent) zweifelt an der Kompetenz von Bankangestellten. Dabei ist der Beratungsbedarf eigentlich sogar noch gestiegen: fast jeder Vierte (23 Prozent) sagte, er würde bei einer Entscheidung eigentlich mehr professionelle Hilfe benötigen.
 
Mit Blick auf die kommenden zwei Jahre gelten Spareinlagen für 29 Prozent derzeit als sicherste Anlageform, gefolgt von Eigentum zum Beispiel Immobilien (20 Prozent). 12 Prozent können sich mit Aktien anfreunden – für 41 Prozent kämen Unternehmensbeteiligungen dagegen überhaupt nicht infrage. Mehr als jeder Fünfte (21 Prozent) gab sich unentschlossen.
 
Diese Unsicherheit zeigte sich auf breiter Basis auch in den anderen befragten Ländern. Das erklärt auch, warum viele Sparer offenbar einfach abwarten und gar nichts machen – 78 Prozent haben demnach in den vergangenen zwei Jahren nichts an ihrem Anlageportfolio geändert.
 
Heute würde jeder Vierte (25 Prozent) vorzugsweise sicherere Anlageformen wählen. Bei 64 Prozent der Deutschen ist die Risikoneigung unverändert geblieben, 11 Prozent würden sogar etwas mehr riskieren. Die Ergebnisse in den anderen Ländern geben ein ähnliches Bild, wobei Briten, Franzosen und Amerikaner sogar noch ein klein wenig ängstlicher oder vorsichtiger zu sein scheinen, als die Deutschen.
 
Das sind die Ergebnisse der aktuellen Monats-Umfrage von Harris Interactive und der Financial Times. Für die Studie wurden jeweils etwa 1.000 Bürger der fünf großen europäischen Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und der USA zwischen dem 26. August und dem 2. September 2009 befragt.
Quelle: Harris Interactive; www.harrisinteractive.de

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