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Deutsche hoffen auf alternative Technologien

Das Ende des Ottomotors ist in Sicht. Zwar fahren zwei Drittel der in den vergangenen vier Jahren angemeldeten Neuwagen (66 Prozent) mit Super- oder Normalbenzin. Dies könnte sich aber bald ändern: Denn nur für 17 Prozent der befragten Deutschen gehören Ottomotoren beim Kauf des nächsten Autos zur engeren Wahl. Stattdessen geht der Trend zu alternativen Antriebstechnologien: 20 Prozent der Befragten denken ernsthaft darüber nach, sich beim nächsten Fahrzeugkauf für einen mit Hybrid-Technologie betriebenen Wagen zu entscheiden, 19 Prozent würden gern ein Wasserstoff-Auto kaufen, 18 Prozent einen Biodiesel. Unter den herkömmlichen Antrieben erfreut sich einzig der Dieselmotor ungebrochener Beliebtheit. 32 Prozent der Befragten können sich sehr gut vorstellen, auch in Zukunft ein Diesel-Fahrzeug zu kaufen.
 
Gestiegene Spritpreise sind der Hauptgrund, warum Menschen nach Alternativen zum Superbenzin suchen. Große Hoffnungen werden auf die Hybrid-Technologie gesetzt. Dafür wären die Verbraucher durchaus bereit, tief in die Tasche zu greifen. Für ein Hybrid-Fahrzeug würden sie 2.886 Euro mehr ausgeben als für einen vergleichbaren Benziner. Besonders unter den Fahrern von Oberklasse-Modellen könnten die Automobilhersteller eine breite Käuferschicht finden. 29 Prozent erwägen ernsthaft den Kauf eines Autos mit Hybrid-Antrieb, weitere 31 Prozent denken zumindest darüber nach. 60 Prozent der Befragten schrecken allerdings vor dem Kauf zurück, weil sie die Technologie nicht ausreichend kennen, 42 Prozent halten sie für zu wenig erprobt.
 
Damit zeigen sich die Deutschen deutlich konservativer als die britischen oder die französischen Autofahrer. Hier bemängeln lediglich 43 Prozent beziehungsweise 57 Prozent der Befragten, sie wüssten zu wenig über Hybrid-Technologie, nur 25 Prozent beziehungsweise 24 Prozent halten sie für zu wenig erprobt.
Quelle: Maritz Research; www.maritzresearch.de

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