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Deutsche sparen für die Altersvorsorge

Wichtigste Antriebsfeder für das ausgeprägte Sparverhalten der Deutschen ist die Altersvorsorge: Mehr als jeder dritte Deutsche (38%) spart derzeit gezielt Geld für das Alter. Gleichzeitig sind aber nach wie vor 37 Prozent der Bundesbürger der Ansicht, bislang noch zu wenig für ihre Altersvorsorge zu tun. Bei den 25 bis 39-Jährigen sind es sogar 46 Prozent. Für größere private Investitionen und Konsumgüter wird hingegen vergleichsweise selten gespart (22%) - Sicherheits- und Angstsparen dominieren das Finanzverhalten der Deutschen.
 
Hauptgrund für eine bislang unzureichende Vorsorge stellt die Überforderung durch die zahlreichen Möglichkeiten der Altersvorsorge dar: Für rund die Hälfte der Deutschen sind die verschiedenen Vorsorgevarianten kaum mehr zu überblicken. Verbunden mit dem Gefühl der Überforderung ist die Angst vor Fehlentscheidungen. Aber auch der Wunsch, sich erst gar nicht selbst mit dem unliebsamen Thema Altersvorsorge auseinander setzen zu wollen, und dieses an einen Berater delegieren zu wollen, spielt - neben eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten - eine wichtige Rolle für die eigene Untätigkeit in Sachen Altersvorsorge.
 
Eine Transparenz schaffende ganzheitliche Finanzberatung, die frühzeitig beim Vermögensaufbau ansetzt, wird zukünftig stark an Bedeutung gewinnen, prognostizieren die Forscher von Nordlight Research. Ein ´Nadelöhr für die Finanzdienstleister stelle der Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zu den Kunden dar.
 
41 Prozent der Deutschen halten eine selbst genutzte Immobilie für die ideale persönliche Form der Altersvorsorge. Ein Viertel der Deutschen spart derzeit mit dem konkreten Ziel des Erwerbs oder der Renovierung von Wohneigentum. Insbesondere Männer zeigen eine Vorliebe für Immobilien als Absicherung für das Alter. Ähnlich populär als Altersvorsorgeprodukte sind derzeit nur die betriebliche Altersvorsorge (36%) und die Lebensversicherung (35%). Frauen ziehen die Lebensversicherung im Durchschnitt sogar der Immobilie vor. Auch die Riester-Rente wird inzwischen als etabliertes Vorsorgeinstrument angesehen (25%). Auf Aktien oder die Rürup-Rente vertrauen nur wenige Bundesbürger (je 13%); letztere ist vielen immer noch unbekannt.
 
Quelle: Nordlight Research; www.nordlight-research.com

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