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Die Mehrheit der Deutschen erwartet die Karstadt-Schließung

Das endgültige Aus von Karstadt scheint beschlossene Sache: zwei Drittel der Deutschen rechnen nicht damit, dass Karstadt den Kopf noch aus der Schlinge ziehen wird.
 
28 % der Befragten befürchten außerdem eine Kettenreaktion. Sie vermuten, dass vor allem kleine (Fach-) Geschäfte, die bisher vom Karstadt-Publikumsverkehr profitieren, auch schließen müssen. Das Schreckensgespenst der Innenstadtverödung steht einmal mehr im Raum.
 
Zwei Drittel der Deutschen würden Kaufhäuser wie Karstadt vermissen. Erstaunlich viele, denn nur ein Drittel kauft dort mindestens einmal im Monat ein. Und der Besuch im Kaufhaus bereitet nur 42 % Vergnügen. Zum Vergleich: Fast 80 % kaufen gerne bei Discountern ein.
 
Fast die Hälfte der Deutschen schätzt im Kaufhaus vor allem die Bandbreite des Angebots („Alles unter einem Dach“). Konkret nachgefragt, welche Sortimente beim Kaufhaus-Aus vermisst würden, ist das Bekleidungsangebot (34 %) Spitzenreiter vor den Haushaltwaren (26 %). Es folgen Spiel- und Schreibwaren mit je 19 %. Weit abgeschlagen – und damit am ehesten verzichtbarer Bestandteil in Kaufhäusern – sind Lebensmittel (6 %), Heimwerkerartikel (5 %) sowie die Buchung von Reisen und Veranstaltungen. Diese Rangfolge ist unabhängig von Alter oder Geschlecht der Verbraucher. Die Kundenpräferenzen sind also hinsichtlich der Angebotspalette sehr eindeutig.
 
Die Altersstruktur der Kaufhaus-Kunden zeigt ein überraschendes Ergebnis: Es ist die Altersgruppe der 18 - 24-jährigen, die häufiger als alle anderen Altersklassen im Kaufhaus einkauft. Der Verdacht, dass nicht nur Karstadt und Co. selbst, sondern auch die Kundschaft vom „Aussterben“ bedroht ist, konnte nicht bestätigt werden.
 
Das sind die Ergebnisse einer Studie von Skopos, die im September 2009 im Rahmen einer repräsentativen Onlinestudie (1.001 Befragte) in Zusammenarbeit mit dem Online-Panelanbieter ODC Services durchgeführt wurde.
Quelle: Skopos; www.skopos.de

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