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Die Schockstarre der Deutschen in der Wirtschaftskrise löst sich langsam

Die meisten Deutschen haben ihr Kaufverhalten nach eigener Einschätzung seit Beginn der Krise nicht verändert: Über die drei Befragungswellen in April, Mai und Juni gemittelt sagen 54 %, dass sie genauso viel ausgeben wie vor der Krise.
 
Doch der Anteil derjenigen, die mehr ausgeben, steigt bereits leicht: Im April und Mai waren es 6 %, im Juni schon 9 %.
 
Betrachtet man die Bereiche, in denen gespart wird, so liegen größere Anschaffungen wie Autos, technische Geräte oder Möbel mit 43 % über allen drei Befragungswellen auf Platz Eins. Dahinter folgen Urlaubsreisen, deren Anteil aufgrund der nahenden Urlaubssaison leicht zurückgeht: Im April gaben 43 %, im Mai 40 % und im Juni nur noch 38 % an, in diesem Bereich weniger auszugeben.
 
Interessant ist in diesem Zusammenhang die Einschätzung der eigenen Betroffenheit: 18 % sind von der Wirtschaftskrise „eher stark“ oder „sehr stark“ betroffen, dagegen fühlen sich 24 % „überhaupt nicht“ und weitere 24 % „eher nicht“ betroffen.
 
Es lassen sich drei Gruppen identifizieren: Die mit 40% größte Gruppe der „Pessimisten“ sieht recht schwarz. Die mit 25% zweitgrößte Gruppe der „Differenzierten“ ist optimistisch eingestellt und äußert sich auch so in ihrem Umfeld, doch sie glaubt, dass die Mehrheit der Deutschen pessimistisch sei. Die mit 10% drittgrößte Gruppe bilden die „Optimisten“, die zuversichtlich sind, sich so äußern und diese Stimmung auch bei der Mehrheit der Deutschen wahrnehmen.
 
Das sind die Ergbnisse einer aktuellen Studie des LINK Instituts. Untersucht wurden Konsumverhalten, Stimmungslage und Zukunftseinschätzungen der Deutschen in der Wirtschaftskrise. Befragt wurden im April, Mai und Juni je 500 Personen repräsentativ per Telefon.
Quelle: LINK Institut für Markt- und Sozialforschung; www.link-institut.de

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