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Die deutsche Bauindustrie: Stabilisierender Faktor in der Krise und gerüstet für die Zukunft

Die Bauindustrie wird von Politikern und Journalisten in der derzeitigen wirtschaftlichen Krisenphase nicht als besonders gefährdet gesehen. Die große Mehrheit (62 Prozent) konstatiert, dass die Bauwirtschaft im Moment in starkem Maße von den staatlichen Konjunkturprogrammen profitiert. Nur 29 Prozent prognostizieren, dass es in der Bauwirtschaft zu zahlreichen Entlassungen kommt.
 
Insgesamt gehen 40 Prozent der Meinungsbildner davon aus, dass die Bauindustrie besser als andere Branchen gerüstet ist, die derzeitige Krise durchzustehen. Lediglich 11 Prozent halten sie für schlechter gerüstet, 36 Prozent für genauso gut wie andere Branchen. 72 Prozent der Meinungsbildner sind überzeugt, dass staatliche Unterstützungsprogramme in der Bauindustrie unmittelbare Wirkung zeigen und nicht verpuffen.
 
54 Prozent der befragten Kommunalpolitiker geben zu Protokoll, dass ihre Stadt, ihre Gemeinde vom Konjunkturprogramm der Bundesregierung erheblich profitiert, weitere 36 Prozent sehen zumindest einen begrenzten Nutzen für die eigene Kommune. Entsprechend sind in der überwältigenden Mehrzahl dieser größeren Kommunen mit mindestens 40.000 Einwohnern deutlich höhere Investitionen in Bauprojekte geplant. 60 Prozent berichten, dass ihre Gemeinde in diesem Jahr deutlich mehr in Bauvorhaben investieren wird, weitere 21 Prozent berichten von einer begrenzten Ausweitung. Lediglich in jeder zehnten Kommune ist geplant, die Bauinvestitionen etwas oder sogar deutlich zurückzuschrauben.
 
Knapp jeder zweite Meinungsbildner hält das wirtschaftliche Potential für die Bauindustrie auf dem Feld Klimaschutz für sehr groß, weitere 42 Prozent für groß. Besonders Politiker der Landes- und Bundesebene sind überzeugt, dass die Umsetzung der Klimaschutzziele der Bauwirtschaft erhebliche Impulse verleihen wird. Die Mehrheit ist davon überzeugt, dass die Bauwirtschaft auch in Zukunft vor Herausforderungen steht, die weit über Renovierungsarbeiten hinausgehen.
 
Das ist das Ergebnis einer Befragung mit knapp 300 Interviews von politischen und journalistischen Meinungsbildnern zur Situation der Bauwirtschaft, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Frühjahr 2009 durchgeführt hat. Befragt wurden Politiker der Bundes-, Landes und kommunalen Ebene sowie Journalisten, die sich schwerpunktmäßig mit den Themen Wirtschaft und Bauen beschäftigen.
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach; www.ifd-allensbach.de

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