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EU-Bürger fernsehen täglich 237 Minuten

© Petra Bork  / pixelio.de 

 © Petra Bork / pixelio.de

Mit 237 Minuten sitzen die EU-Bürger durchschnittlich sieben Minuten mehr als im vergangenen Jahr vor dem Fernsehgerät. In 22 von 35 europäischen Ländern stieg die tägliche Sehdauer innerhalb eines Jahres, die größten Zuwächse verzeichnen Russland mit plus 17 Minuten auf 237 Minuten, Litauen (+12 auf 216 Minuten) und die Slowakei (+11 auf 218 Minuten).
 
Die Rumänen verbringen mit durchschnittlich 326 Minuten täglich am meisten Zeit vor dem TV-Gerät und verweisen damit Serbien, das drei Jahre lang unangefochten Platz eins einnahm, mit durchschnittlich 307 Minuten auf Rang zwei, die USA haben sich mit 292 Minuten den dritten Platz zurückerobert. In Deutschland erreicht die Sehdauer nicht mehr ganz den 2011er-Rekordwert von 225 Minuten, liegt jedoch mit 222 Minuten weiterhin auf einem hohen Niveau.
 
Fernseh-Dauer weltweit (Quelle: IP Network)  Fernseh-Dauer weltweit (Quelle: IP Network)
 
In nahezu jedem EU-Haushalt steht ein Fernseher (97,2 %), in weit über der Hälfte sind es sogar zwei oder mehr Geräte (63,1 %). In drei Viertel der TV-Haushalte in der EU stehen Flatscreens, in annähernd ebenso vielen HD-fähige Geräte (+6,1 Prozentpunkte auf 75,3 % bzw. +7 Prozentpunkte auf 69,5 %). Die deutschen TV-Haushalte entsprechen mit 75 Prozent Flatscreens und 69,4 Prozent HD-TV-Geräten ziemlich genau dem Durchschnitt. Die Verbreitung von Connected TV – 2011 erstmals in der Statistik erfasst – steigt in der EU um 4 Prozentpunkte und überschreitet die 10-Prozent-Marke: 13,9 Prozent der TV-Haushalte sind mit internetfähigen Fernsehern ausgestattet (2011: 9,9%). Hier liegen in der EU Dänemark und Luxemburg mit 23,6 Prozent gleichauf an der Spitze, Kroatien folgt mit 20,8 Prozent. In Deutschland besitzen bereits 18,6 Prozent ein internetfähiges Fernsehgerät (2011: 11,6 %).
 
Abgesehen von internationalen Sportereignissen favorisiert das TV-Publikum weiterhin Shows und Serien. Die Programm-Hitlisten der Länder spiegeln die ungebrochene Begeisterung für die länderspezifischen Adaptionen von "The Voice", "Got Talent" ("Das Supertalent") und "Dancing with the Stars" ("Let's Dance") wider. Die beliebtesten Serien weltweit stammen aus den USA und aus dem Crime-Genre, so zum Beispiel "The Mentalist" und "Navy NCIS". Ebenfalls nach wie vor hoch in der Zuschauergunst stehen Serien wie "Grey's Anatomy" und "Desperate Housewives". Das ältere TV-Publikum jedoch wendet sich eher nationalen Serien bzw. heimischen Produktionen zu, gerade in Deutschland, Italien in Spanien. Meistgezeigter Spielfilm weltweit war "Avatar", gefolgt von "2012". Ebenfalls in den Top Ten zu finden: "Home Alone 2" und "Three Wishes for Cinderella", die besonders in der Weihnachtszeit immer wieder großen Zuspruch finden.
 
Das Attribut der meistgesehenen Sendung weltweit beanspruchte in den Key Facts bislang der Super Bowl in den USA, 2012 stößt ihn China – neu in der Statistik – vom Thron: Die Show zum chinesischen Neujahrsfest bei CCTV-1 begeistert 193 Millionen Zuschauer, das sind ca. 80 Millionen mehr als beim Super Bowl.
 
Die jährliche Reihe "Television International Key Facts" wird von IP Network herausgegeben. Die Studie analysiert Zahlen des Vorjahres aus inzwischen 308 Millionen europäischen TV-Haushalten in 35 Ländern, den USA, Japan, Brasilien, China und Indien. Die Daten werden über Eurodata TV, eine Tochter von Médiamétrie, IHS Screen Digest und von lokalen Instituten bezogen.
Quelle: IP Network

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