Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Emotionen messbar machen

Emotionen sind Treiber für menschliches Verhalten, auch beim Konsum. Unternehmen setzen daher verstärkt darauf, bei Werbe- und Marketingaktivitäten Gefühle auszulösen. Ein neuer Ansatz soll helfen, diese Emotionen zielgerichteter zu messen.
 
Der so genannte EMO Sensor wurde in Kooperation von GfK und Institut für Konsum- und Verhaltensforschung der Universität des Saarlandes (IKV) in Saarbrücken entwickelt. Das Instrument misst eine große Bandbreite an Emotionen, die Konsumenten beim Kontakt mit einer Marke, so zum Beispiel beim Betrachten eines Werbefilms, empfinden können.
 
Der EMO Sensor ist Ergebnis eines Forschungsansatzes, der die wich-tigsten marketingrelevanten Emotionen von Verbrauchern berücksichtigt. In umfassenden Grundlagenstudien wurden 22 unterschiedliche Emotionen wie beispielsweise Überraschung, Interesse oder Langeweile, die bedeutsam für das Verhalten der Verbraucher sind, ermittelt.
 
Diese Emotionen bilden die Grundlage für ein international standardisiertes Messsystem aus 22 Bildern, mit denen emotionale Reaktionen auf eine Marketingaktion gemessen werden. Will ein Unternehmen wissen, welche Emotionen eine bestimmte Marke oder Werbung auslöst, wird den Verbrauchern ein Produkt, ein Werbefilm oder auch eine Verpackung gezeigt. Im Anschluss daran wählen sie die Bilder aus, die ihren Gefühlszustand aufgrund des Kontakts am ehesten beschreiben.
 
Die Ergebnisse ein internationalen Studie belegen den Einfluss von Emotionen auf das Verhalten von Verbrauchern. Eine weitere Erkenntnis dieses Forschungsprojektes ist, dass Werbung niemals nur eine einzelne Emotion auslöst, sondern zu komplexen Emotionsmustern führt, den so genannten Emotionsschemata. Die Verteilung der Befragungspersonen über diese identifizierten Emotionsmuster liefert wertvolle Erkenntnisse für die kreative Gestaltung von Werbung und für die Kommunikationsberatung.
Quelle: GfK; www.gfk.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email