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Euroraum: ifo Indikator stabilisiert sich auf niedrigem Niveau

© Gerd Altmann / pixelio.de 

 © Gerd Altmann / pixelio.de

Der ifo Indikator für das Wirtschaftsklima im Euroraum ist im ersten Quartal 2012 nach zweimaligen Rückgang zwar leicht gestiegen, liegt aber weiterhin deutlich unter seinem langfristigen Durchschnitt. Die Beurteilungen zur aktuellen Lage haben sich weiter eingetrübt. Nur die Erwartungen für die nächsten sechs Monate hellten sich gegenüber dem vierten Quartal 2011 etwas auf.
 
Für den Euroraum kann keine konjunkturelle Entwarnung gegeben werden. Lediglich in Deutschland und Estland wurde die aktuelle Wirtschaftslage insgesamt als „gut“, in Finnland sowie der Slowakei als „zufriedenstellend“ bewertet. In den meisten anderen Euroländern hat sich die aktuelle wirtschaftliche Situation im Vergleich zur Vorquartalsumfrage weiter zugespitzt und wird nun als ungünstig bzw. schwach angesehen, wie z.B. in Österreich, den Niederlanden, Belgien, Irland, Frankreich und Italien. In Griechenland, Portugal, Spanien und nun auch Zypern wurde die aktuelle wirtschaftliche Situation mit den niedrigsten Bewertungen auf der WES Skala beurteilt.
 
Die wirtschaftlichen Aussichten für die kommenden sechs Monate im Euroraum haben sich gegenüber dem letzten Quartal in 2011 zwar wieder etwas verbessert, bleiben jedoch überwiegend negativ. Positive Erwartungen beschränken sich auf Irland, Luxemburg und Slowenien. Die Inflationserwartungen sind in fast allen Ländern des Euroraums gesunken. Auf Jahressicht wird in der Eurozone in 2012 eine Preissteigerungsrate von 2,3% erwartet.
Quelle: ifo Institut

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