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Fleischskandale wirken sich auf Verbraucherverhalten aus

Die Fleischskandale haben Spuren hinterlassen: So stieg die Zahl derer, die sich umfassend informieren und ihre Nahrungsmittel sehr bewusst auswählen in den vergangenen vier Jahren um 13 Prozent von 25 auf 38 Prozent.
 
Seit der Skandal um verdorbenes Fleisch voriges Jahr losbrach, verging kaum eine Woche, in der nicht über weitere Funde berichtet wurde. In einer aktuellen Umfrage wurde nun erforscht, ob die Verbraucher ihr Einkaufsverhalten seit einer vergleichenden Umfrage im Jahr 2002 verändert haben. Die Zahl derjenigen, die weiterhin bedenkenlos Fleisch kaufen, sank im gleichen Zeitraum um 8 Prozentpunkte von 38 auf 30 Prozent. Die Zahl der Verbraucher, die beim Einkauf von Nahrungsmitteln sehr unsicher geworden sind, stieg von 14 auf 18 Prozent.
 
Auf die Frage, wo man am ehesten vor Gammelfleisch sicher sei, geben 75 Prozent der Befragten den Metzger-Fachbetrieb an, weitere 35 Prozent den Bioladen. Rund ein Fünftel (20 Prozent) der Verbraucher würden gern gesünderes Fleisch kaufen, können es sich aber nicht leisten. Der Großteil kauft Fleisch nach wie vor entweder in der Metzgerei (54 Prozent) oder im Supermarkt an der Frischetheke (57 Prozent). Immerhin 41 Prozent kaufen abgepacktes Fleisch im Supermarkt und etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) kauft ebenfalls abgepacktes Frischfleisch im Discounter.
 
Im Hinblick auf die Fleischskandale erwarten die Verbraucher von der Politik konkrete Schritte. Während 2002 noch 70 Prozent mehr Kontrollen forderten, sprechen sich jetzt sogar 83 Prozent dafür aus. 99 Prozent aller Befragten sprechen sich dafür aus, die Namen der Unternehmen, bei denen die Verwicklung in Lebensmittelskandale festgestellt wurde, zu veröffentlichen.
 
Quelle: Dialego; www.dialego.de

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