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Fußball-WM sorgt für Hochstimmung im TVGerätehandel

Die Fußballweltmeisterschaft brachte einen deutlichen Impuls für den Verkauf von Fernsehgeräten in Europa. Allein in der Woche vor dem Anpfiff des Turniers wurden insgesamt 327.000 Flachbild-TV-Geräte verkauft, das sind 164 Prozent mehr als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres. Nicht wenige Verbraucher haben sich offensichtlich erst kurz vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft dafür entschieden, einen neuen Fernseher zu kaufen. Die Steigungsrate für den Absatz von TV-Geräten lag in Westeuropa bis einschließlich April bei lediglich 3 Prozent über dem Wert der vergleichbaren Vorjahresperiode. Im Mai setzte dann der Nachfrageschub ein. In der Woche vor der Eröffnung am 9. Juni stieg die Absatzkurve um sage und schreibe 39 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert. Besonders gefragt waren innovative Flachbildgeräte.
 
Man war sogar bereit, dafür mehr auszugeben. Im letzten Jahr ging ein verkaufter Fernseher für durchschnittlich 548 Euro über den Ladentisch. Zur diesjährigen Weltmeisterschaft waren es 720 Euro. Im Monat vor dem großen Ereignis wählte bereits jeder zweite Käufer ein solches Gerät. Der Umsatzanteil der Flachbildgeräte stieg auf mehr als 80 Prozent. Die Briten waren mit 185.000 gekauften Flachbildfernsehern in den ersten beiden Juniwochen dieses Jahres die Spitzenreiter. In Deutschland wurden im selben Zeitraum 134.000 Geräte verkauft, in den Niederlanden - dem kleinsten der wöchentlich beobachteten TV-Märkte - 40.000. Zwar war die Nachfrage auch nach dem Beginn der Weltmeisterschaft im Vergleich zum Vorjahr weiterhin stärker, allerdings nicht mehr in dem Maße wie vor der Weltmeisterschaft.
 
Nach wie vor ist das 32-Zoll-LCD-TV Gerät das Kernsegment im Flachbildbereich. Doch der Trend geht zunehmend zu größeren Geräten. Im Mai war ein Viertel der verkauften Flachbildfernseher bereits größer als 32 Zoll. Diese großformatigen Bildschirme, die europaweit einheitlich das Breitbildformat 16:9 haben, machen inzwischen 43 Prozent des Umsatzes in diesem Segment aus.
Quelle: GfK; www.gfk.de

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