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Geldanlagen: Frauen sind vorsichtiger als Männer, Europäer zurückhaltender als US-Amerikaner

Wenn es darum geht, Erspartes anzulegen, agieren weibliche Sparer tendenziell vorsichtiger als Männer. Dies zeigen die Antworten auf die Frage, wie jemand 50.000 Euro (Zentral- und Osteuropa: 25.000 Euro), die man zur freien Verfügung hat, auf verschiedene Anlageformen verteilen würde. Knapp 30 Prozent der Westeuropäerinnen sprechen sich für Spareinlagen aus, unter den Männern nur 24 Prozent. Umgekehrt sieht es bei Aktien oder aktienbasierten Fonds aus. Während diese Anlageform nur für zehn Prozent der westeuropäischen Sparerinnen die erste Wahl ist, bevorzugen diese 16 Prozent der männlichen Sparer in Westeuropa. Auch in den USA zeigen sich die Frauen im Vergleich zu den Männern in Fragen der Geldanlage risikoscheuer. Knapp jede fünfte Amerikanerin würde beim Geldanlegen auf Nummer Sicher gehen und in Sparanlagen investieren, während nur etwa jeder achte Mann diese Anlageform bevorzugt. Allerdings rangieren in den USA im Gegensatz zu Europa bei beiden Geschlechtern nach wie vor börsenbasierte Papiere auf Platz eins der beliebtesten Anlageformen: mehr als jeder dritte amerikanische Mann würde Geld in Börsenpapiere investieren, unter den Frauen rund jede Fünfte.
 
Frauen agieren bei Finanzanlagen offensichtlich etwas vorsichtiger, weil sie über weniger Privatvermögen verfügen als Männer. Während 18 Prozent der westeuropäischen männlichen Sparer angeben, über mehr als 50.000 Euro Vermögen zu besitzen, bejahen dies lediglich 11 Prozent der Frauen. In der Bildung von Privatvermögen sind die Schweizerinnen Spitzenreiter in Europa. Drei von zehn geben an, mehr als 50.000 Euro zu besitzen. Das gleiche gilt für vier von zehn Männern. Ein beachtliches Vermögen haben auch US-Amerikaner gebildet, von denen die Hälfte der männlichen Sparer angibt, aktuell Anlagen von über 50.000 US-Dollar zu besitzen. Bei den US-Frauen verfügen mehr als ein Drittel über diese Summe. Am Ende des Rankings der Besitzer von Vermögenswerten unter den Frauen Westeuropas befinden sich Deutschland und Österreich: Lediglich fünf Prozent der deutschen und österreichischen Anlegerinnen verfügen derzeit über mehr als 50.000 Euro Vermögen. Noch schlechter stehen die Bürgerinnen Zentral- und Osteuropas da. Nur ein Prozent von ihnen besitzt ein Anlagevermögen von über 25.000 Euro.
 
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Sparverhalten der Westeuropäer insgesamt nicht verändert. Die Mehrheit der westeuropäischen Sparer ist bei der Geldanlage nach wie vor vorsichtig. Knapp 60 Prozent haben derzeit ihr Geld in Sparanlagen geparkt. An zweiter Stelle folgen bei den Sparern Westeuropas mit 45 Prozent die Lebensversicherungen und Pensionskassen. Den dritten Platz nehmen Aktien oder aktienbasierte Fonds mit 21 Prozent ein. In Zentral- und Osteuropa favorisiert die Bevölkerung mit 25 Prozent ebenfalls die Sparanlage, allerdings geben knapp sieben von zehn Befragten an, derzeit in keine der genannten Anlageformen zu investieren. In den USA sind Aktien noch immer häufigste Form der Geldanlage. Börsennotierte Papiere sind bei den Privatanlegern nach wie vor beliebt, allerdings im Vergleich zum Herbst 2004 mit leicht sinkender Tendenz: Gab im Herbst des letzten Jahres noch jeder zweite Amerikaner an, Aktien und Aktienfonds zu halten, so tun dies derzeit nur rund 40 Prozent. Fragt man die amerikanischen Sparer allerdings danach, wie sie 50.000 USDollar, wenn sie diese zur freien Verfügung hätten, investieren würden, so wählen immerhin drei von zehn Befragten Börsenpapiere. Damit rangiert diese Anlageform mit deutlichem Abstand zu den Sparanlagen (15 Prozent) auf dem ersten Platz.
Quelle: GfK; www.gfk.de

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