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Gemeinsame Vorfahren von Mensch und Affe

Zweihundert Jahre nach Charles Darwins Geburt ist in der Bevölkerung das Grundprinzip der von ihm entwickelten Sicht auf die Entstehung der Arten weitgehend bekannt: 95 Prozent haben schon davon gehört, dass Mensch und Affe einen gemeinsamen Ursprung, einen gemeinsamen Vorfahren haben sollen.
 
In Deutschland sind inzwischen 63 Prozent (in Westdeutschland 61 Prozent, in Ostdeutschland 72 Prozent) davon überzeugt, dass diese Lehre richtig ist. 18 Prozent der Bevölkerung bezweifeln diese These. 19 Prozent verhalten sich unentschieden zu Darwins Lehre.
 
Dass Mensch und Affe einen gemeinsamen Vorfahren haben sollen, war für viele Menschen bis vor nicht allzu langer Zeit noch ein unerträglicher Gedanke. Noch Anfang der 70er Jahre betonten 40 Prozent der westdeutschen Bevölkerung: "Daran glaube ich nicht". Nur 38 Prozent standen damals auf Seiten des Entdeckers der Evolution, also auf Darwins Seite, und äußerten die Überzeugung: "Mensch und Affe haben einen gemeinsamen Vorfahren."
 
Ein Teil der Kirchenmitglieder tut sich bis heute damit schwer, vor allem Mitglieder der katholischen Kirche. Etwa jeder dritte Katholik hält daran fest: "Der Mensch wurde von Gott genauso geschaffen, wie es in der Bibel steht." Von den Protestanten sagen das ebenfalls 21 Prozent. Personen anderer Konfession oder gänzlich ohne Konfession sagen das nur zu 9 Prozent.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie vom Institut für Demoskopie Allensbach. Repräsentativ befragt wurden 1807 Deutsche ab 16 Jahren.
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach; www.ifd-allensbach.de

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