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Generation 05 - Erwartungen und Wertvorstellungen von Studierenden

Die Generation der Hochschulabsolventen hat die aktuellen gesellschaftlichen Probleme bereits stark verinnerlicht. Die Mehrzahl der Studierenden glaubt kaum noch an positive Zukunftsaussichten in Deutschland. 56 Prozent halten es für denkbar, sich im Ausland eine neue Existenz aufzubauen. Nur 40 Prozent halten ihre persönliche Zukunft für gesichert. Auch auf die potenziellen Nachwuchskräfte übt die deutsche Wirtschaft nur wenig Faszination aus. Ihr Image ist weder ausgesprochen positiv noch ausgesprochen negativ. Mehr Zukunftschancen sehen Hochschüler in China (83 Prozent) und Japan (71 Prozent). 65 Prozent halten die EU für zukunftsfähig, allerdings liegen Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit 39, 38 und 37 Prozent am Ende der Rangreihe. Immerhin 67 Prozent glauben jedoch, dass die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen gelöst werden können. Diese positive Erwartung sinkt jedoch mit zunehmendem Alter der Studierenden.
 
Bei der Berufswahl legt die Mehrheit Wert auf interessante Arbeitsinhalte (93 Prozent) und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit (81 Prozent). 79 Prozent wünschen sich eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie, 73 Prozent einen sicheren Arbeitsplatz. Die klassischen Karriereziele wie hohes Einkommen und eine herausgehobene Position haben ausgedient. Über die Verwirklichung ihrer Wünsche machen sie die Befragten keine Illusionen: Zwei von drei Befragten rechnen nicht damit, dass sich ihre Vorstellungen im Berufsleben verwirklichen lassen. So stehen beispielsweise 39,5 gewünschte Wochenstunden 48 erwarteten gegenüber. 22 Prozent erwarten ein Renteneintrittsalter von 65 Jahren, 21 Prozent rechnen mit einem Alter von 70 Jahren.
 
Was die Wertorientierung betrifft, stehen heute lieberal-individualistische Werte wie Freiheit (90 Prozent), Freizeit (92 Prozent) und Selbstverwirklichung (90 Prozent) an der Spitze. Dicht dahinter folgen Treue (87 Prozent), Veranwortung und soziales Engagement (je 86 Prozent). Leistung und Erfolg rangieren im Mittelfeld, Genuss, Konsum und Reichtum auf den hinteren Rängen.
Quelle: manager magazin; www.manager-magazin.de

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