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Gesetzliche Rauchverbote in Gaststätten und am Arbeitsplatz sind umstritten

Während die Bundesregierung plant, noch vor Jahresende einen fertigen Gesetzesentwurf zum Nichtraucherschutz vorzulegen, wird in Deutschland das Thema "Gesetzliches Rauchverbot" diskutiert. Eine Studie des Zeitungsmonitors zeigt nun aktuelle Zahlen zum Meinungsklima auf.
 
Fast ein Drittel (31%) der Deutschen raucht zumindest gelegentlich. Der Anteil unter den Männern (33%) ist dabei nur unwesentlich höher als der Anteil bei den Frauen (30%). Den höchsten Anteil an Rauchern weisen mit 42 Prozent die 16- bis 29jährigen auf.
 
Knapp die Hälfte (46%) aller Raucher raucht bereits länger als zehn Jahre, knapp ein Drittel (32%) seit fünf bis zehn Jahren und etwas über ein Fünftel (22%) hat erst in den vergangenen vier Jahren angefangen zu rauchen.
 
56 Prozent der Deutschen fühlen sich häufig oder gelegentlich gestört, wenn jemand in ihrer Umgebung raucht. Unter den Nichtrauchern fühlen sich 67 Prozent gestört, von den Rauchern selbst fühlen sich 29 Prozent zumindest gelegentlich vom Rauch belästigt.
 
Zwei Drittel der Deutschen (67%) halten ein gesetzliches Rauchverbot für bestimmte Bereiche für sehr gut oder gut. Unter den Nichtrauchern befürworten dies sogar 77 Prozent, bei den Rauchern sind es immerhin noch 43 Prozent. Die Deutschen, die sich vom Rauch gestört fühlen, begrüßen zu 84 Prozent ein Rauchverbot, während es 45 Prozent derjenigen begrüßen, die sich nicht gestört fühlen.
 
Bezüglich der Frage, ob es in Gaststätten zum Nichtraucherschutz eine gesetzliche oder eine freiwillige Regelung geben soll, ist Deutschland zweigeteilt: 50 Prozent befürworten eine gesetzliche und 50 Prozent eine freiwillige Regelung für Gaststätten. Befürworter einer freiwilligen Regelung sind eher weiblich, jünger als 50 Jahre, Besserverdiener, Raucher oder fühlen sich vom Rauch nicht gestört.
 
Betrachtet man die Gaststätten etwas genauer, dann halten 31 Prozent der Deutschen ein gesetzliches Rauchverbot in Restaurants für sinnvoll, aber nur 14 Prozent in Cafes, Kneipen oder Diskotheken. Für Krankenhäuser (61%), Schulen (54%) und öffentliche Gebäude (50%) halten mindestens die Hälfte der Bevölkerung gesetzliche Rauchverbote für sinnvoll. Bezüglich dieser Rangreihenfolge stimmen Raucher, Nichtraucher, Personen, die sich vom Rauch gestört fühlen und Personen, die sich nicht gestört fühlen, weitgehend überein. Vor allem beim Nichtraucherschutz in Restaurants und am Arbeitsplatz gehen die Meinungen jedoch auseinander: Nichtraucher und Personen, die sich gestört fühlen, erachten gesetzliche Regelungen in Restaurants und am Arbeitsplatz für weitaus sinnvoller als Raucher und Personen, die sich nicht gestört fühlen.
 
Quelle: ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft; www.zmg.de

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